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THE STRANGERS: OPFERNACHT | Nach 10 Jahren kommt die Fortsetzung, auf die wir gewartet haben?

Zehn Jahre nach dem Erfolg von THE STRANGERS von Bryan Bertino terrorisieren in THE STRANGERS: OPFERNACHT erneut psychopathische, maskierte Angreifer unerbittlich ihre arglosen Opfer.

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© SquareOne Entertainment/Universum Film

Inhalt

Cindy (Christina Hendricks) und ihr Ehemann Mike (Martin Henderson) begeben sich mit ihrer rebellischen Teenager-Tochter Kinsey (Bailee Madison) und ihrem Sohn Luke (Lewis Pullman) in den Familienurlaub. Doch der Trip entpuppt sich schon bald als unvorstellbarer Albtraum. Nachdem die Vier ihre Unterkunft in einem abgelegenen Trailerpark bezogen haben, beginnt mit einem Klopfen an der Tür eine Nacht voller Terror, aus der es kein Entrinnen gibt. Drei maskierte Fremde mit tödlichen Absichten zwingen die Familie dazu, gemeinsam um ihr Leben zu kämpfen…

Kritik

Und da ist sie wieder, die Debatte um eine Fortsetzung zu einem erfolgreichen Film, die erst Jahre später in die Kinos kommt. Bereits kurz nach der Ankündigung eines zweiten Teils ging die Diskussion los: Wieso? Weshalb? Warum? The Strangers war 2008 ein überzeugender Film mit hohem Stresslevel für den Zuschauer. Clever und innovativ verzückte er Horrorfreunde rund um den Erdball. An für sich war der Film in sich abgeschlossen und schlüssig, lediglich eine Aufklärung dieser seltsamen maskierten Herrschaften und ihre Absichten hätten eine Fortsetzung gerechtfertigt, doch so viel sei vorweg gesagt: Die Notwendigkeit einer Fortsetzung darf man in diesem Zusammenhang durchaus hinterfragen. Wirklich Aufklärung liefert THE STRANGERS: OPFERNACHT nicht. Böse Stimmen behaupten, es wäre lediglich ein Aufwärm-Gericht des ersten Teils, dem ich mich so nicht anschließen will. The Strangers: Opfernacht wird spalten, wütend machen, aber auch tatsächlich unterhalten. Das einstige Terrorkino wird wieder belebt, wenngleich es nicht jeden Geschmack treffen wird. Eine einheitliche Kritik ist in diesem Fall so oder so schwer zu formulieren. Ich kenne den ersten Teil und so habe ich den zweiten Tei mit Argusaugen beobachtet und kann ihm durchaus viel Positives zusprechen. Charakterentwicklung lass ich jetzt mal unberührt. Er ist ein klassischer Horrorfilm mit guten, aber wenig neuen Akzenten. Vergleiche sollte man in diesem Zusammenhang mit seinem Vorgänger nicht ziehen. Vielmehr sollte er alleine stehen, so kommt er bei Weitem besser weg. Natürlich hätte man keine Fortsetzung gebraucht und es wird der Anschein erweckt, dass einfach nur des schnellen Gelds wegen dieser Film gemacht wurde. Dazu kann ich wirklich nichts sagen, denn mich interessiert das Produkt und solange ich dieses nicht in der Luft zerreiße, hatte ich meine Freude damit. Macht euch selbst eine Meinung, ich gebe nur softe meinen Senf dazu.

Fazit: Ich sage nur „Jedem das seine“. Der Film wird nicht jedem gefallen, aber auch nicht jeden enttäuschen. Ob sich der Gang ins Kino lohnt, solltet ihr als Horrorfreunde selbst entscheiden. Ich für meinen Teil hatte meine nostalgischen Momente. 

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           The Strangers: Prey at Night
Produktionsland/-jahr:   UK/US 2018
Laufzeit:                85 min
Genre:                   Horror, Thriller

Regie:                   Johannes Roberts
Drehbuch:                Ben Ketai
Kamera:                  Ryan Samul

Kinostart:               21. Juni 2018
Home Entertainment:      -

Verleih:                 SquareOne Entertainment/Universum Film

(Quelle: SquareOne Entertainment)

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