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A BEAUTIFUL DAY | It’s Hammer Time

Ein gnadenloser Hitman mit gebrochenem Herzen: Hollywoods Ausnahmetalent Joaquin Phoenix glänzt im knallharten Revenge-Thriller A BEAUTIFUL DAY als seelisch zerrissener Auftragskiller.

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© Constantin Film

Inhalt

Joe (Joaquin Phoenix), Ex-Militär und Ex-FBI, ist der Mann, den man bei Kidnapping ruft. Die Vergangenheit hat bei ihm physische und psychische Narben hinterlassen, er ist vom Leben gezeichnet – seine bösen Erfahrungen kann er allerdings bestens für die Rettung minderjähriger Entführungsopfer einsetzen. Als Joe von einem verzweifelten New Yorker Senator den Auftrag erhält, seine halbwüchsige Tochter Nina (Ekaterina Samsonov) zu befreien, die in einem Bordell festgehalten wird, gerät er unerwartet in ein politisches Komplott, in dem Skrupel nicht auf der Tagesordnung stehen. Auf einem Terrain, das er nicht kennt, zwischen Gegnern, die ihm an Macht weit überlegen sind, muss Joe nun um sein Leben kämpfen – und auch Nina will er nicht zurücklassen.

Kritik

Ein Mann, ein Hammer, ein wilder Trip jenseits von Gut und Böse. A BEAUTIFUL DAY ist der abgefuckte Bruder von Leon, der Profi. Düster, brutal und konsequent hämmert sich Joaquin Phoenix als vollbärtiger Rächer von Szene zu Szene und sorgt für ein kontroverses Abenteuer im Schatten der Nacht. Der Film folgt keinem gewohnten, cineastischen Gleichnis. Vielmehr bricht er mit typischen Einheitsbrei aus Hollywood. Eine fleischgewordene Alternative als schaurig-schönes Fest des gerechten Kämpfer. Geleitet von einem wunderbaren Soundtrack glänzt ein scheinbar heruntergekommener Phoenix mit naturalistisch-minimalistischen Auftritt. Dieser Film polarisiert, hat doch seine Momente der bedingungslosen Unterhaltung. Man mag oder hasst ihn. Ich habe jede Sekunde aufgesaugt und ein kleines Meisterwerk gesehen. Hammer symbolisiert so viel. Es ist nicht nur Joes Werkzeug, sondern auch der Ausdruck für einen großartigen Film.

Fazit: Keine Ware von der Stange – A Beautiful Day bewegt sich fernab jeglicher Klischees. Dickköpfig und leistungsstark mit 90 Minuten auf den Punkt erzählt. 

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           You Were Never Really Here
Produktionsland/-jahr:   UK/FR/US 2017
Laufzeit:                89 min
Genre:                   Drama, Thriller, Mystery

Regie:                   Lynne Ramsay
Drehbuch:                Lynne Ramsay, Jonathan Ames (Buch)
Kamera:                  Thomas Townend

Kinostart:               26. April 2018
Home Entertainment:      6. September 2018

Verleih:               Constantin Film

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