KIN | Wer hat gesagt, Gewalt ist keine Lösung?

Weil sie von einem rachsüchtigen Kriminellen, dem FBI und einer Armee außerirdischer Soldaten gejagt werden, sind ein gerade entlassener Mann und sein Adoptivbruder in KIN zur Flucht gezwungen. Doch eine Waffe scheint die Lösung für alle – auch zwischenmenschliche Beziehungen – zu sein.

kin

© Concorde Filmverleih

Inhalt

Auf einem seiner Streifzüge durch ein verlassenes, in Trümmern liegendes Gelände findet Teenager Eli (Myles Truitt) einen mysteriösen Gegenstand, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Zunächst hält er seinen Fund geheim, doch als er mit seinem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Bruder Jimmy (Jack Reynor) vor dessen altem Gangsterboss (James Franco) flüchtet, nutzt Eli den Apparat, der sich als mächtige, überirdische Hightech-Waffe erweist, um seinem Bruder zu helfen. Dabei ahnt er nicht, dass sie dadurch erst recht zu Gejagten werden. Plötzlich ist nicht nur die Polizei hinter ihnen her, sondern auch die außerirdischen Streitkräfte, die die Waffe einst zurückgelassen haben und sie wieder zurück wollen – und das um jeden Preis!

Kritik

In der Ruinen einer einst blühenden Industrie beginnt die Reise von KIN. Der afroamerikanische Adoptivjunge Eli wird unfreiwillig Zeuge eines effektgelandenen Kampfes. Beängstigt, aber dennoch fasziniert, zieht ihn das Spektakel tief in sein nun bestehendes Problem hinein. Eli findet m Rande dieser intergalaktischen Ausschreitung in einem alten Fabrikgebäude eine überirdische Waffe (für meinen Teil etwas zu unpraktisch für Kinderhänder). Doch mit dem ersten Kontakt, mit dem ersten Schuss, zieht er die Aufmerksamkeit von Polizei, Kriminellen und den rechtmäßigen Besitzern dieses edlen Alien-Stücks auf sich. Damit ist klar, die Figuren sind nur Mittel zum Zweck, Hauptaugenmerk liegt auf dem „Wieso, weshalb und warum?“. Zwischenmenschliche Beziehungen sind nicht Kin’s Stärke, vielmehr lebt der Film – trotz kleinem Budget – von seinen anschaulichen Spezialeffekten, einer dichten Atmosphäre und dem synthetischen Rock-Soundtrack der schottischen Band „Mogwai“. Kin kratzt nur oberflächlich an seinen starken Charakteren, erschwert damit die Bindung zwischen ihnen und dem Zuschauer. Doch die Action in diesem rasanten, unterhaltsamen Road-Trip, schafft Schauwerte, die einen Gang ins Kino ohne schlechtes Gewissen zulassen.

Fazit: Kin bietet alles für einen unterhaltsamen Kinoabend. Ordentliche Portion Action in stets gefährlicher Umgebung mit einem bescheiden aussehenden James Franco als krimineller Obermacker, gepaart mit futuristischen Elementen in einer sonst trist erscheinenden Landschaft, lohnt sich einfach.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Kin
Produktionsland/-jahr:   US 2018
Laufzeit:                102 min
Genre:                   Sci-Fi, Action

Regie:                   Jonathan Baker, Josh Baker
Drehbuch:                Daniel Casey
Kamera:                  Larkin Seiple

Kinostart:               13. September 2018
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Concorde Filmverleih

(Quelle: Concorde Movie Lounge)

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