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RENEGADES – MISSION OF HONOR | Goldrausch im Kriegsgebiet

Mit RENEGADES – MISSION OF HONOR inszeniert Blockbuster-Routinier Steven Quale, ausgehend von einem Drehbuch der Autorenlegenden Luc Besson und Richard Wenk explosive Abenteuer-Action mit spektakulären Unterwasser-Stunts und schlagfertigen Dialogen mit messerscharfem Humor.

RENEGADES

© Universum Film

Inhalt

Sarajewo, 1995. Eine Gruppe Navy SEALs ist nicht gerade begeistert, als sie zu ihrem Boss (J.K. Simmons) zitiert und vorübergehend suspendiert wird. Zwar haben die fünf Männer den Auftrag der Nato, Kriegsverbrecher in Ex-Jugoslawien aufzuspüren und zu eliminieren, erfolgreich ausgeführt, aber bei ihrer Flucht mit dem Panzer waren sie alles andere als diskret. Nun heißt es erstmal, sich die freie Zeit anderweitig zu vertreiben. Da hören sie von einem sagenhaften Goldschatz, der während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis geraubt worden und seit Jahrzehnten auf dem Grund eines nahegelegenen Sees liegen soll. Gemeinsam mit der Einheimischen Lara (Sylvia Hoeks) begeben sich die fünf Navy SEALs auf eigene Faust auf die Suche nach der millionenschweren Beute. Bei ihren heimlichen Tauchgängen werden sie vom serbischen General Petrovic (Clemens Schick) aufgespürt und merken schon bald, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf das versunkene Gold abgesehen haben…

Kritik

Warum sollte man sich einen augenscheinlich 0815-US-Militär-ist-so-geil-Film anschauen? Wirklich gute, nachvollziehbare Argumente kann ich euch in der Tat nicht nennen. Doch auch wenn scheinbar jegliche Motivation fehlte, den RENEGADES – MISSION OF HONOR zu schauen, hab ich es dennoch getan beziehungsweise mich dabei selbst erwischt. Mich haben viele Faktoren zunächst abgeschreckt. Nur eine handvoll Kriegsfilme haben mich in den letzten Jahren wirklich vom Hocker gehauen. Renegades gehört mit Sicherheit nicht dazu. Vielleicht mag er wirklich belanglos sein, doch in meinen Augen ist das arg vorgegriffen. Ich habe mich genüsslich mit einem Bier vor den Fernseher gepflanzt und dieser illustren Runde von Soldaten beim Niedermachen ihrer Feinde über die Schulte geschaut. Ja, Renegades versprüht viel Expandables-Charme. Gebäudeteile fliegen im Sekundentakt euch um die Ohren, ein sichtlich angestrenger J.K. Simmons – der wohl mit Abstand bekannteste unter den Darstellern – platzt gleich die Halsschlagader, nachdem er erfahren hat, was seine Jungs mit einem einfachen Panzer angestellt haben. So muss er seine Truppe suspendieren. Doch die kampferprobten Herren wird schnell langweilige und strecken ihre Fühler nach einem Schatz aus. Wirklich abstrus ist diese Geschichte, aber ebenso auch unterhaltsam mit viel Sinn für Situationskomik. Renegades – Mission of Honor ist kein Moralapostel, kein Gedankengut für Akademiker. Hier lautet die schonungslose Devise: Hirn aus, Action an. Mehr als satte 100 Minuten Feuerwerk und flotte Sprüche zaubern den Fan ein Lächeln ins Gesicht und dem Feind ein paar Löcher in den Bauch. Nicht so viel hinterfragen, einfach mal machen lassen

Fazit: Luc Besson und Kollege Richard Wenk haben sich einmal so richtig ausgetobt und Steven Quale, der vorrangig für Katastrophenfilme bekannt ist, ein schönes Militärskript gezaubert, das kein großer Wurf ist, aber seine Wirkung der Unterhaltung sicher nicht verfehlt. Ich bleibe dabei: Nicht zu viel darüber nachdenken, einfach mal die Jungs machen lassen und gut ist.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Renegades
Produktionsland/-jahr:   DE/FR/BE/US 2017
Laufzeit:                106 min
Genre:                   Action, Krimi, Abenteuer

Regie:                   Steven Quale
Drehbuch:                Richard Wenk, Luc Besson
Kamera:                  Brian Pearson

Kinostart:               28. Juni 2018
Home Entertainment:      7. Dezember 2018

Verleih:                 Universum Film

(Quelle: Universum Film)

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