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[Staffel 1-6] NASHVILLE | Vom Niemand zum Jemand

NASHVILLE – die schillernde Musikmetropole im US-amerikanischen Central East. Hier bündeln sich Ideen, neue Songs, große Karriere. Doch kann dieser Ort nicht nur Segen, sondern auch Fuch sein. Die gleichnamige Erfolgsserie Nashville thematisiert jenes harte Business. Im Mittelpunkt steht die fiktive Country-Legende Rayna James, deren Karriere zu straucheln beginnt, als junge Konkurrenz in Gestalt von Juliette Barnes ihr den Thron streitig machen will.

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© WVG Medien GmbH

Inhalt: Staffel 1

Rayna James (Connie Britton) ist die Queen der Country Musik, doch nach Jahrzehnten des Erfolges befindet sich ihre Karriere im Sinkflug. Als ihr neues Album wie „Blei“ in den Regalen liegt, will ihre Plattenfirma sie mit Nachwuchstalent Juliette Barnes (Hayden Panettiere) auf Tour schicken. Doch so leicht teilt eine Queen ihren Thron nicht. Probleme in ihrem Privatleben machen es ihr dabei zusätzlich schwerer sich auf ihre Leidenschaft, die Musik, zu konzentrieren. Juliette, jung, bildhübsch und Liebling der Fans, leidet unter den Nachwirkungen einer traurigen und verpassten Kindheit. Sie erfährt am eigenen Leibe… vertraue niemanden.

Inhalt: Staffel 2

Nach einem Autounfall liegt Rayna James im künstlichen Koma, aber die Kämpfernatur erholt sich schnell. Das muss sie auch, denn die Sängerin hat eine ganze Reihe von Problemen zu lösen. Juliette Barnes hingegen befindet sich weiterhin in einer Art Selbstfindungsphase und versucht unermüdlich den langersehnten Schritt von Teenestar zum Weltstar zu machen.

Inhalt: Staffel 3

Rayna James und Juliette Barnes müssen Entscheidungen treffen, die weitreichende und schwerwiegende Folgen haben werden. Für wen wird Rayna sich entscheiden? Wird sie auf ihr Herz hören, welches ununterbrochen für Deacon (Charles Esten) schlägt, oder wird der Verstand siegen und sie geht ihren Weg weiterhin an der Seite von Luke. Juliette macht eine lebensverändernde Entdeckung, die sich folgenschwer auf ihre bröckelnde Beziehung mit Avery (Jonathan Jackson) auswirken wird. Hinter einem Vorhang von Enttäuschung, Verführung und verbotener Leidenschaft kommen schuldvolle Geheimnisse und hinterlistige Agenden zum Vorschein.

Inhalt: Staffel 4

Es wird wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie sich die Karrieren der Künstler auf ihr Privatleben auswirken. Juliette Barnes hievt ihre Karriere dank ihrer schauspielerischen Fähigkeiten als Patsy Cline in gleichnamigem Biopic auf ein neues Level. Musikalisch läuft es ebenfalls, wie der Auftritt mit dem Rock-Superstar und Aerosmith-Frontmann Steven Tyler zeigt. Unter all dem leidet jedoch die Beziehung zu Avery, was zur Folge hat, dass Avery sich mit der gemeinsamen Tochter Cadence ins elterliche Zuhause nach Texas begibt. Deacon muss sich auf Grund seines umtriebigen Lebens als Musiker einem riskanten Eingriff unterziehen, der wiederum sein Umfeld und insbesondere Rayna James jeglicher Kraft und Gedanken beraubt.

Inhalt: Staffel 5

Während Rayna und Deacon sich voll und ganz auf die Rettung ihres Labels Highway 65 konzentrieren können, befinden sich Scarlett (Clare Bowen) und Gunnar (Sam Palladio) am Scheideweg Ihrer Beziehung. Für Rayna beginnt ein neuer Lebensabschnitt in der Deacon nicht nur als Partner, sondern auch als Vater eine ganz entscheidende Rolle für ihre gemeinsame Tochter Maddie (Lennon Stella) einnimmt. Nach einem Auftritt vor dem Technik-Mogul Zach Welles stellt sich jedoch die Frage, wie Raynas Zukunft im Musik Business aussehen wird. Unterdessen sorgen die schockierenden Neuigkeiten über Juliette in Nashville für Aufregung…

Inhalt: Staffel 6

Die Strapazen der letzten Jahre und das Auf und Ab im Musikbusiness haben sichtliche Spuren an Juliette hinterlassen. Nach einem Zusammenbruch in aller Öffentlichkeit will sie ihr Leben auf ungewöhnliche Weise verändern. Deacon leidet unter der Leere, die der Verlust von Rayna in ihm hinterlassen hat. Maddie und Scarlett hingegen machen auf ihrer Reise ein paar vielversprechende Bekanntschaften, unter anderem die des berühmten Popsängers Jonah Ford (Nic Luken). In welche Richtung wird sich ihrer aller Leden von nun an bewegen …

Kritik

Country: Die Heimatklänge eines unberührten Amerikas. Rau, ehrlich, rhythmisch. Es kann flott und mitreißend sein, aber auch nachdenklich und tiefgründig. Countrysongs erzählen immer eine Geschichte vom einfachen Mann oder der sagenumwobenen Legende. Der ideale Nährboden, um ungeschönt und voller Realismus eine Serie zu kreieren, die kein Blatt vor den Mund nimmt und das harte Business dem ahnungslosen Fan vor Augen führt. NASHVILLE ist umfangreich erzählt und spielt die gescheiterte, die aufstrebende und die gescheiterte Karriere zweier Damen vor, die nichts oder alles haben, dann alles haben, um scheinbar wieder alles zu verlieren oder endlich alles zu haben. Ein stetiger Zustand in der Schwebe. Zwischen Missgunst, Erfolg, Eifersucht und Zahlen. „Abliefern“ nicht nur ein Wort, dass so inflationär bei „Deutschland sucht den Superstar“ verwendet wird. Abliefern hat eine tatsächliche Bedeutung, die uns Nashville kleinteilig, manchmal auch zäh, aber bis zum bitteren Ende glaubhaft und spannend vorträgt. Gerade das Duo Connie Britton und Hayden Panettiere sorgt dabei für viel Freude und unterhält stets gut das Publikum auf beiden Seiten – sowohl in der fiktiven, als auch in der realen Welt vor dem Fernseher. Dabei haben wir es immer wieder mit einzigartigen Country-Stücken zu tun, die selbst für einen unerfahrenen Musikfreund ansteckend sein können. Oftmals gekrönt und begleitet von zahlreichen namenhaften Sängerinnen, wie beispielsweise Christina Aguilera oder Taylor Swift.

Auch wenn ich nach der Serie mit Sicherheit kein Fan der Country-Musik geworden bin, so bin ich aber im Zuge dessen ein Fan dieser Serie geworden, dass mich zuweilen ein Stück an die alten US-Serien Dallas oder Denver Clan erinnert hat. Die Intrigen und Machenschaften in diesem schnelllebigen Geschäft sind brutal, können aber in die richtigen Bahnen gelenkt, in Form einer umfangreichen Serie einen Unterhaltungsfaktor bieten. Natürlich bleibt an dieser Stelle gewisse Klischees nicht aus, aber auf dieser sieben Jahre andauernden Reise ein kleines Übel, dass man schnell verkraftet. Schließlich sind es die vielschichtigen Charaktere, die einfach dazu einladen, Nashville eine üppige Chance zu geben.

Fazit: Charakteristischer Sound, tolle Schauspieler, mitreißende Storyline – Nashville mag der Fiktion entsprungen sein, doch das erzeugte Bild zweier Sängerinnen in der Musikbranche ist authentischer als man denkt und zugleich ein Sog aus Entertainment und ganz großem Kino.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Nashville
Produktionsland/-jahr:   US 2012-2018
Laufzeit | Folgen:       Ø 42 min pro Folge | 124 Episoden in 6 Staffeln
Genre:                   Drama, Musik

Regie:                   u.a. Callie Khouri, Stephen Cragg, Michael Lohmann
Drehbuch:                u.a. David Handelman, Dana Greenblatt, Geoffrey Nauffts 
Idee:                    Callie Khouri

Dt. Erstausstrahlung:    26. Februar 2013 auf FOX
Home Entertainment:      30. August 2019 (Staffel 1) - 28. Februar 2020 (Staffel 6)

Verleih:                 WVG Medien GmbH

(Quelle: FilmConfect)

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