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INTO THE BEAT | Ein Coming-of-Age-Ballett-Breakdance-Liebesdrama in der Hamburger U-Bahn… ja, das geht!

Street Dance und Step Up made in Germany. INTO THE BEAT ist ein moderner Liebesfilm gemixt mit hochkarätigen Tanzszenen aus Hip-Hop, Ballett und Street-Dance. Choreografiert von der weltberühmten Tanzcombo Flying Steps mit zwei charismatischen Jungdarstellern und einem starken Soundtrack.

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© EuroVideo

Inhalt

Katya (Alexandra Pfeifer) kommt aus einer bedeutenden Tänzerfamilie und auch sie ist ein herausragendes Balletttalent. Ihr großes Ziel ist ein Stipendium an der New York Ballet Academy, für das sie täglich sehr hart trainiert. Als sie eine Gruppe Streetdancer kennenlernt, eröffnet sich ihr aber eine völlig neue Welt: frei und explosiv, ohne Regeln, die Gesetze der Schwerkraft scheinen außer Kraft gesetzt. Katyas Herz fängt Feuer für den neuen Style und das neue Lebensgefühl. Sie kann jetzt über das Tanzen all ihre Emotionen ausdrücken und das erkennt auch der charismatische Hip-Hop-Tänzer Marlon (Yalany Marschner). Er überredet Katya mit ihm an einer Audition der weltbekannten Street-Dance-Crew Sonic Tigers teilzunehmen. Dabei verliert sie das Ballett und ihr Ziel immer mehr aus den Augen, bis sie ihr Vater mit allen Mitteln zurückholen will. Katya steht vor einer schweren Entscheidung…

Kritik

Eine Rezension über einen Tanzfilm, dass ich das nochmal schreiben darf, grenzt an ein Wunder. Denn mit aufgedrehten Teenies, die im Klang elektrisierender Beats auf Method-Actors machen, ist schwierig und nicht ganz mein Genre – das ist Fakt! Und als ich dann über mehrere Ecken von INTO THE BEAT – MEIN HERZ TANZT gehört und mich dann wenig später tatsächlich zu einer Sichtung überwunden habe, musste ich mir ehrlicherweise die Augen reiben. Ein Coming-of-Age-Breakdance-Liebesfilm in der Hamburger U-Bahn. Nicht schlecht. Das mutet schon hart an altbekannte Dance-Streifen aus U.S.A. an, aber hat es Regisseur Stefan Westerwelle samt Kollegium geschafft, eine eigene Handschrift zu zeichnen. Zwar ist im Kern nichts Neues versteckt, doch sorgt der Soundtrack, die gute Laune und eine exzellente Background-Arbeit der sagenumwobenen Flying Steps für ein illustres Spektakel mit beeindruckenden Choreografien. Auch das ist Fakt! Fakt ist allerdings auch, dass der Film des Öfteren zum überzeichneten Kitsch und Klischee neigt. Kann man machen, muss man aber auch nicht. Ein kleiner Wermutstropfen in dem sonst so freshen Ambiente. Into the Beat punktet allein schon bei mir, weil es mal keine Aufarbeitung deutscher Kriegsvergangenheit ist. Die sind wichtig, keine Frage, doch ist der deutsche Film mehr als das. Facettenreichtum, Humor und Mut sind selten, aber es gibt sie. Fakt!

Fazit: Coole Menschen, geile Moves und eine Liebesgeschichte in mehreren Akten – Into the Beat verpasst dem deutschen Film einen frischen Anstrich und kann mit Vergleichswerken aus Hollywood besser mithalten als erwartet. Also gönnt euch auf die tristen Tage ein bisschen Buntes. 

FSK ab 0 (weiß)Originaltitel:           Into the Beat
Produktionsland/-jahr:   DE 2020
Laufzeit:                98 min
Genre:                   Drama, Romanze, Musik

Regie:                   Stefan Westerwelle
Drehbuch:                Hannah Schweier, Stefan Westerwelle
Kamera:                  Martin Schlecht

Kinostart:               16. Juli 2020 
Home Entertainment:      17. Dezember 2020

Verleih:                 EuroVideo Medien

(Quelle: EuroVideo Medien GmbH)

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