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FREAKS OF NATURE | Multikulti in Dillford

In FREAKS OF NATURE reisen Sie nach Dillford, wo vor drei Tagen noch alles friedlich und normal war: Die Vampire waren ganz oben in der Hierarchie, die Zombies ganz unten und die Menschen irgendwo in der Mitte. Doch dieses empfindliche Gleichgewicht wurde zerschmettert, als Außerirdische in Dillford eingefallen sind und die Harmonie gestört haben. 

© Sony Pictures Home Entertainment

© Sony Pictures Home Entertainment

Inhalt

Die Hackordnung in Dillford ist klar: Ganz oben sind die Vampire, dann kommen die Menschen und am unteren Ende der Nahrungskette stehen die Zombies. Wobei man das mit der Nahrungskette ruhig wörtlich nehmen kann. Klar ist jedenfalls, es bestehen Regeln und irgendwie hat man sich arrangiert. Wo Blutsauger und Untote keine Besonderheit sind, ist es auch nicht überraschend, als sich eines Tages Aliens dazugesellen. Die Neuankömmlinge bringen aber irgendwie alles durcheinander und plötzlich heißt es Jeder gegen Jeden im Kampf ums Überleben und gegen die neue Bedrohung. Noch bevor alles gänzlich im Chaos versinkt, tun sich mit Dag (Nicholas Braun), Petra (Mackenzie Davis) und Ned (Josh Fadem) drei Teenager zusammen. Es entsteht eine ungewöhnliche und nicht völlig konfliktfreie Koalition zwischen den Vertretern der toten, untoten und lebendigen Erdbewohner. Das Ziel ist klar: Die Invasion der Erde muss abgewendet werden, egal was es kostet.

Kritik

Was für ein noch nie dagewesener Mix aus Genres und Gestalten erwartet uns in FREAKS OF NATURE. Vampire, Zombies und Menschen leben in einer US-amerikanischen Kleinstadt namens Dillford mehr oder weniger friedlich zusammen. Selbstverständlich sind die Vampire mega hip, glitzern aber zum Glück nicht wie Edward im Sonnenlicht. Begehrt bei den menschlichen Mädchen sind sie dennoch. Den Zombies geht der ganze Käse am Arsch vorbei. Sie sind zwar nicht komplett hirnlos, lassen sich aber dennoch mit einer Konserve voll Hirn befriedigen. Und wenn das alles nicht eigentlich schon genug ist für diese kleine Stadt, kündigen sich auch noch Aliens an – und kaum hat man bis drei gezählt, ist das Chaos los. Während sich die einzelnen Rassen bekämpfen und sich nicht wirklich mehr über den Weg trauen, spritzt es an allen Ecken und Enden nur so voll Blut (FSK 16!!!). Dabei ist dieser Fakt er ein komischer und damit erklärt sich auch im weiteren Verlauf die recht humane Einstufung unserer Freunde aus Wiesbaden. Besonders ist das so scheinbar normale Leben zwischen Vampir, Zombie und Mensch. Eine Multikulti-Gesellschaft die bekanntermaßen von Aliens erschüttert wird. Pluspunkt ist auch die Detailverliebtheit: schaut man des Öfteren in den Hintergrund, erblickt man Infozettel für den Umgang zwischen den verschiedenen Spezies, das Lehrpersonal trinkt Blut aus Kaffeekannen und generell ist das kleine Dillford einfach skurril und trotzdem idyllisch. Die Schauspieler kennt man auch größtenteils aus anderen Filmen und Serien und bringen daher ein gewisses Niveau und Leistung mit. Auch wenn nicht jeder Gag höchst professionell zündet und manchmal etwas subtiler ist, sorgen unter dem Strich die einzigartigen Genrevertreter dafür, dass der Comedy-Faktor brachial in die Höhe schnellt.

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung und ein nettes Zwischenprogramm für Horrorfans, die noch nie Aliens, Zombies, Vampire und Menschen in einen Film gesehen haben.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Freaks of Nature
Produktionsland/-jahr:   US 2015
Laufzeit:                92 min
Genre:                   Komödie, Horror

Regie:                   Robbie Pickering
Drehbuch:                Oren Uziel   
Kamera:                  Uta Briesewitz 

Kinostart:               -
Home Entertainment:      24. März 2016

Verleih:                 Sony Pictures Home Entertainment

(Quelle: JoBlo Movie Trailers)

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