Musik

MICHAEL | Ein Film zwischen Mythos und Wahrheit

MICHAEL ist ein Biopic, das sich nicht traut, Biopic zu sein. Es feiert die Ikone, ohne sie wirklich zu hinterfragen, und verlässt sich auf visuelle Wucht und einen brillanten Hauptdarsteller, um die Leerstellen zu kaschieren. Das Ergebnis ist ein Film, der überwältigt, aber selten herausfordert – und mit einem Einspielergebnis von rund einer Milliarde US-Dollar trotzdem ein globales Phänomen wurde. Wo eben Licht ist, da ist auch Schatten!

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BILLIE EILISH – HIT ME HARD AND SOFT: THE TOUR | James Camerons immersiver Konzertfilm zwischen Raum und Zeit

BILLIE EILISH: HIT ME HARD AND SOFT: THE TOUR ist kein 0815-Konzertfilm. Es die Fusion einer musikalischen Ikone und einem cineastischen Visionär. Ein unvergessliche Live-Show in Bildern, die mit immersiven Kamerasystemen und räumlicher Inszenierung völlig neue Erfahrungen schafft.

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SONG SUNG BLUE | Wenn ein Umweg zum eigenen Weg wird

SONG SUNG BLUE beginnt zwischen gescheiterten Träumen und der überraschenden Idee, dass es vielleicht doch noch eine zweite Chance… und Bühne gibt. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Musik, sondern darum, wer man eigentlich sein will und vor allem, mit wem man sein will.

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CREATION STORIES | Im Takt des Exzesses

CREATION STORIES erzählt vom Aufstieg und Fall eines Mannes, der Musikgeschichte geprägt hat – und entscheidet sich dabei gegen eine klare Linie. Statt einer klassischen Biografie entfaltet sich ein Film, der mehr an Erinnerungen erinnert als an Erzählung: fragmentarisch, sprunghaft, manchmal fast chaotisch. Im Zentrum steht Alan McGee, der als Gründer von Creation Records Bands wie Oasis mitgeprägt hat und damit den Sound einer ganzen Ära beeinflusste. Doch der Film interessiert sich weniger für die Musikgeschichte selbst als für das Lebensgefühl dahinter – Exzess, Ego, Absturz.

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[Feature] SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE | Vom Serien-Liebling zur Rock-Ikone – Jeremy Allen White und die Verwandlung zum „Boss“

In einem unscheinbaren Studio am Rand von Los Angeles kratzt Jeremy Allen White über die Saiten einer abgewetzten Gitarre. Sechs Tage die Woche, vier Stunden am Stück. Kein Kamerateam, kein roter Teppich – nur Schweiß, Rhythmus und das Gefühl, dass es diesmal um mehr geht als um eine Rolle. „Ich wollte nicht Bruce imitieren“, sagte White in einem Interview mit CBS. „Ich wollte verstehen, warum er überhaupt spielt.

Mit SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE wagt der 34-Jährige erneut den Sprung auf die große Leinwand – und damit in eine der ikonischsten Figuren der amerikanischen Musikgeschichte. Der Film, basierend auf Warren Zanes‘ Buch über die Entstehung von Nebraska (1982), zeigt Bruce Springsteen in einer stillen, düsteren Phase: Allein in einem Haus in New Jersey, ringend mit sich selbst, seiner Kunst, seinen Dämonen. Es ist eine Geschichte über das Innere eines Künstlers – und damit wie gemacht für Jeremy Allen White.

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