Adaption

EXTRAWURST | Gut gemeint ist nicht gut gemacht

EXTRAWURST zeigt, wie schnell gute Absichten ins Rutschen geraten, wenn Gewohnheiten, Überzeugungen und Erwartungen aufeinandertreffen. Der Film beobachtet das mit Humor und einem Blick für die leisen Zwischentöne – dort, wo Missverständnisse entstehen, aber auch Verständnis wachsen kann.

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NOCH WAR ES NACHT | Ein intensiver Neo-Noir zwischen Intensität und Distanz

NOCH WAR ES NACHT, die gleichnamige Bestseller-Adaption „Una storia nera“ von Antonella Lattanzi, verzichtet auf klassische Erzählstrukturen und setzt stattdessen auf Reduktion. Das Handeln wird in Fragmente zerlegt, Informationen werden vorenthalten und emotionale Entwicklungen werden häufig nicht geäußert. Dieser Ansatz ist sowohl konsequent als auch künstlerisch nachvollziehbar, bringt jedoch hohe Anforderungen an das Publikum mit sich. Denn an den Stellen, die der Film bewusst auslässt, ergibt sich nicht immer zwangsläufig Verständnis oder gar eine Bedeutung.

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VIER MINUS DREI | Die Ästhetik des Verlusts

Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger – unter anderem ausgezeichnet mit einer Lola in Silber für „Der Fuchs“ – diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt.

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DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY | Ein Lehrer, ein Stein und die vielleicht charmanteste Weltrettung seit Langem

Man wacht auf, weiß nicht mehr, wer man ist – und stellt kurz darauf fest, dass man vermutlich die Menschheit retten muss. Kein Druck also. Genau mit dieser herrlich absurden Ausgangssituation beginnt DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY – und schon nach wenigen Minuten wird klar: Dieser Film hat weniger Interesse daran, Science-Fiction besonders cool aussehen zu lassen, sondern daran, sie wieder neugierig, verspielt und erstaunlich menschlich zu machen.

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MOMO | Wenn die Zeit zurückkehrt und doch anders tickt

Mit Michael Endes MOMO sind viele von uns in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen. Der Stoff hat sich tief eingebrannt und hat damals viele Fragen aufgeworfen. 1986 wurde der Roman verfilmt und dieser war eigenwillig, warm, manchmal sperrig – aber er hatte Herz, Atmosphäre und eine fast schon unheimliche Treue zu Endes Zeitphilosophie. Die Neuauflage von 2025 versucht, diese Magie in die Gegenwart zu holen. Das gelingt ihr stellenweise erstaunlich gut, doch nicht ohne Reibung.

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