Robert Stadlober

VIER MINUS DREI | Die Ästhetik des Verlusts

Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger – unter anderem ausgezeichnet mit einer Lola in Silber für „Der Fuchs“ – diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt.

(mehr …)

STASIKOMÖDIE | „Streng geheim“ war gestern

Leander Haußmanns STASIKOMÖDIE präsentiert den Abschluss seiner DDR-Trilogie. Nach den Kinoerfolgen „Sonnenallee“ und „NVA“ taucht der Erfolgsregisseur nun in die damalige Bohème des Prenzlauer Bergs ein. Hintergründig, abgründig und voller Charme erzählt er eine Geschichte über Gut und Böse und alles dazwischen, vor allem aber eine Coming-of-Age-Geschichte und eine über die Entdeckung der Liebe. Eine Erinnerung an die DDR-Vergangenheit und ein Spiegel der Gegenwart.

(mehr …)
taxi_1

TAXI | Das Leben ist viel zu aufregend, um einfach davonzufahren

In TAXI lässt Regisseurin Kerstin Ahlrichs die 80er Jahre wieder aufleben: Die Stimmung, die widersprüchlichen Trends, das Licht und die Farben, die Musik, die Settings und das Lebensgefühl – alles passt und mittendrin Rosalie Thomass und Game of Thrones-Star Peter Dinklage.

(mehr …)