SHELTER | Jason Statham’sche Festspiele

Vor der kühlen und rauen Kulisse Schottlands muss sich ein stoischer und wortkarger Jason Stathams (mal wieder) gegen böse Jungs behaupten und ganz nebenbei auch noch Babysitter für ein gestrandetes Mädchen spielen. Was so klingt, wie gefühlt jeder Statham-Film der gerade veröffentlicht wird, erweist sich SHELTER als kleine Überraschung. Man bekommt das zwar altbekannte Paket, doch Regisseur Ric Roman Waughn weiß, hier und da an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um ein kurzweiliges Action-Spektakel zu zaubern.

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DEAD MAN’S WIRE | Gus van Sants atmosphärischer Drahtseilakt

Gus Van Sant kehrt mit DEAD MAN’S WIRE zu jener kühlen, beobachtenden Handschrift zurück, die sein Kino seit Jahrzehnten prägt. Ein Film, der weniger erzählt als registriert, weniger erklärt als andeutet – und genau darin seine Wirkung findet. Doch diese Zurückhaltung ist zugleich Stärke und Schwäche.

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MICHAEL | Ein Film zwischen Mythos und Wahrheit

MICHAEL ist ein Biopic, das sich nicht traut, Biopic zu sein. Es feiert die Ikone, ohne sie wirklich zu hinterfragen, und verlässt sich auf visuelle Wucht und einen brillanten Hauptdarsteller, um die Leerstellen zu kaschieren. Das Ergebnis ist ein Film, der überwältigt, aber selten herausfordert – und mit einem Einspielergebnis von rund einer Milliarde US-Dollar trotzdem ein globales Phänomen wurde. Wo eben Licht ist, da ist auch Schatten!

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DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 | Ein neues „Outfit“ für ein altes Imperium

Fast zwei Jahrzehnte nach dem Original kehrt die Modewelt zurück auf die große Leinwand – und mit ihr die Frage, ob man einen Klassiker überhaupt fortsetzen sollte. DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 versucht nicht, die Magie des ersten Films zu kopieren, sondern sie weiterzudenken: älter, reflektierter, bissiger. Und genau darin liegt sowohl seine Stärke als auch seine größte Herausforderung.

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NORMAL | Bob Odenkirk zwischen Absurdität und Abgrund

Bob Odenkirk hat sich längst vom Comedy‑Veteranen zum Charakterdarsteller mit Kante entwickelt. NORMAL nutzt genau diese Wandlungsfähigkeit: ein Film, der zwischen Meta‑Satire, Noir‑Groteske und lakonischer Gewalt pendelt, ohne sich festlegen zu wollen.

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