HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK | Grunzend aus der Krise?


Steigende Preise, sinkende Stimmung und ein Land auf der Suche nach Zuversicht: Mit HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK begibt sich Hape Kerkelings legendäre Kultfigur auf eine ebenso skurrile wie herzerwärmende Reise quer durch Deutschland. Doch hat eben jenes Land – in der Krise –, einen Film wie diesen gebraucht?

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DER WUNDERWELTENBAUM | Ein märchenhaftes Abenteuer mit Ecken und Kanten


Die Fantasy-Geschichte DER WUNDERWELTENBAUM basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Enid Blyton, deren erster Band bereits 1939 erschien. Für die Verfilmung wurde der Stoff allerdings deutlich modernisiert und in die Gegenwart versetzt. Statt einer nostalgischen Reise in Blytons ursprüngliche Welt erwartet das Publikum ein modernes Familienabenteuer über Smartphones, Fantasie und die Frage, was Kindern eigentlich verloren geht, wenn die digitale Welt zu viel Raum einnimmt.

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PASSENGER | André Øvredals dämonischer Roadtrip


André Øvredal bleibt sich mit PASSENGER treu: Ein junges Paar wird Zeuge eines grausamen Unfalls auf dem Highway. Sie verlassen den Unfallort – aber nicht allein. Eine dämonische Präsenz namens „The Passenger“ verwandelt ihr Van-Life-Abenteuer in einen Albtraum aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint.

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SHELTER | Jason Statham’sche Festspiele

Vor der kühlen und rauen Kulisse Schottlands muss sich ein stoischer und wortkarger Jason Stathams (mal wieder) gegen böse Jungs behaupten und ganz nebenbei auch noch Babysitter für ein gestrandetes Mädchen spielen. Was so klingt, wie gefühlt jeder Statham-Film der gerade veröffentlicht wird, erweist sich SHELTER als kleine Überraschung. Man bekommt das zwar altbekannte Paket, doch Regisseur Ric Roman Waughn weiß, hier und da an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um ein kurzweiliges Action-Spektakel zu zaubern.

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DEAD MAN’S WIRE | Gus van Sants atmosphärischer Drahtseilakt

Gus Van Sant kehrt mit DEAD MAN’S WIRE zu jener kühlen, beobachtenden Handschrift zurück, die sein Kino seit Jahrzehnten prägt. Ein Film, der weniger erzählt als registriert, weniger erklärt als andeutet – und genau darin seine Wirkung findet. Doch diese Zurückhaltung ist zugleich Stärke und Schwäche.

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