Das Found-Footage-Genre lebt von der Illusion, dass die Bilder, die wir sehen, wahren Ursprungs sind und eigentlich nie für unser Auge bestimmt waren. Die „V/H/S“-Reihe hat genau daraus eine Tugend gemacht: wie ein verfluchtes Mixtape aus kurzen, rohen Horrorgeschichten, irgendwo zwischen Experiment und Albtraum. Mit V/H/S/85 kehrt die Reihe erneut zurück – diesmal tief verankert in der Ästhetik der 80er, wo das Flackern noch kein Stilmittel war, sondern einfach zum Bild gehörte.
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