GIRLS DON’T CRY | Über das Sichtbarwerden im Widerstand

In GIRLS DON’T CRY erzählen 6 Mädchen aus 6 Ländern von ihrer Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben, ihrem Wunsch, sich zu verlieben, ohne Bevormundung, gleichberechtigt, ohne fremde Macht über ihre eigenen Körper. Wir erleben ihren Trotz und ihr Selbstbewusstsein, ihre Kraft im Kampf gegen gesellschaftlichen Druck und Zwänge, gegen Schönheitswahn und Vorurteile, gegen brutale Traditionen wie Beschneidung, auch angesichts von Trauma und Verlust.

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DIE STIMME VON HIND RAJAB | Ein Anruf, der die Welt für einen Augenblick zum Stillstand brachte

Ein einzelner Notruf aus Gaza ging um die Welt: die Stimme eines Mädchens, das in einem Auto eingeschlossen war, umgeben von Gewalt, auf Hilfe wartend. Dieser reale Fall wurde international dokumentiert, diskutiert und später zur Grundlage von DIE STIMME VON HIND RAJAB. Spätestens seit seiner starken Festivalresonanz und der Präsenz im Umfeld der Oscars 2026 wird klar, dass hier kein gewöhnlicher Film entstanden ist.

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SONG SUNG BLUE | Wenn ein Umweg zum eigenen Weg wird

SONG SUNG BLUE beginnt zwischen gescheiterten Träumen und der überraschenden Idee, dass es vielleicht doch noch eine zweite Chance… und Bühne gibt. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Musik, sondern darum, wer man eigentlich sein will und vor allem, mit wem man sein will.

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HAMNET | Eine Geschichte aus dem Schatten Shakespeares

Im England des späten 16. Jahrhunderts ist das Leben geprägt von Arbeit, Glauben, Natur und einer ständigen Nähe zur Vergänglichkeit. In diesem Umfeld erzählt Regisseurin Chloé Zhao mit HAMNET die Geschichte einer Familie im Umfeld von William Shakespeare, das weniger auf den berühmten Dichter eingeht, sondern vielmehr die Perspektive seiner Frau und dem Verlust ihres Sohnes, der zur Inspiration eines der wohl bekanntesten Werke der Literaturgeschichte wird.

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CREATION STORIES | Im Takt des Exzesses

CREATION STORIES erzählt vom Aufstieg und Fall eines Mannes, der Musikgeschichte geprägt hat – und entscheidet sich dabei gegen eine klare Linie. Statt einer klassischen Biografie entfaltet sich ein Film, der mehr an Erinnerungen erinnert als an Erzählung: fragmentarisch, sprunghaft, manchmal fast chaotisch. Im Zentrum steht Alan McGee, der als Gründer von Creation Records Bands wie Oasis mitgeprägt hat und damit den Sound einer ganzen Ära beeinflusste. Doch der Film interessiert sich weniger für die Musikgeschichte selbst als für das Lebensgefühl dahinter – Exzess, Ego, Absturz.

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