Action

SHELTER | Jason Statham’sche Festspiele

Vor der kühlen und rauen Kulisse Schottlands muss sich ein stoischer und wortkarger Jason Stathams (mal wieder) gegen böse Jungs behaupten und ganz nebenbei auch noch Babysitter für ein gestrandetes Mädchen spielen. Was so klingt, wie gefühlt jeder Statham-Film der gerade veröffentlicht wird, erweist sich SHELTER als kleine Überraschung. Man bekommt das zwar altbekannte Paket, doch Regisseur Ric Roman Waughn weiß, hier und da an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um ein kurzweiliges Action-Spektakel zu zaubern.

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NORMAL | Bob Odenkirk zwischen Absurdität und Abgrund

Bob Odenkirk hat sich längst vom Comedy‑Veteranen zum Charakterdarsteller mit Kante entwickelt. NORMAL nutzt genau diese Wandlungsfähigkeit: ein Film, der zwischen Meta‑Satire, Noir‑Groteske und lakonischer Gewalt pendelt, ohne sich festlegen zu wollen.

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SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY | Ein neuer Tag, ein neuer Peter

Mit SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY wagen Sony und Marvel etwas, das sich für einen vierten Solofilm mutiger anfühlt als jeder Film aus dem Multiversum zuvor: Sie holen Peter Parker emotional zurück auf den Boden, ohne ihm die Größe zu nehmen. Der Film ist kein Neustart, sondern ein Neuanfang – einer, der spürbar macht, warum Spider‑Man seit Jahrzehnten funktioniert. Herz, Verantwortung, Schmerz, Humor: alles da, aber neu gewichtet.

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HOWARD THE DUCK – EIN TIERISCHER HELD | Ein kultiger Fiebertraum aus dem Multiversum

Bevor die Avengers so richtig und erfolgreich auf der Bildfläche erschienen, schickte ein weltbekannter, aber chaotischer Comicbuch-Verlag in Zusammenarbeit mit George Lucas eine Ente ins Rennen, um die Welt zu retten. HOWARD THE DUCK ist kein Film, den man nüchtern analysiert – er ist ein Zeitkapsel; ein Beweis dafür, wie frei und furchtlos das Kino damals war. Für mich einer der wertvollsten Filmbeiträge der 80er-Jahre. Und entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.

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READY OR NOT 2: HERE I COME | Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht rennt, stirbt dumm!

Nach der bissig-humorvollen und bitterbösen Genre-Überraschung „Ready or not“ hat man Grace sofort ins Herz geschlossen. READY OR NOT 2: HERE I COME lässt daher seiner Hauptfigur wenig Zeit zum Durchatmen und startet deshalb mit vertrauter Energie, aber einem spürbar anderen Fokus: weniger Überraschung, mehr Variation des Bekannten. Doch hat man eine zweiten Teil wirklich gebraucht?

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