Colman Domingo

THE RUNNING MAN | Zwischen Neonlichtern, Medienzynismus und Dauerbeschallung

1987 war „The Running Man“ eine grelle Actionfantasie mit klaren Fronten. 2025 ist das Spiel komplexer und näher an der King’schen Buchvorlage geworden. THE RUNNING MAN von Edgar Wright interessiert sich weniger für Muskelkraft als für Medienmacht – weniger für rohe Gewalt als für ihre Vermarktung. Das Ergebnis ist ein temporeiches Update, das klug modernisiert wurde, aber nicht jede Chance voll ausschöpft.

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SING SING | Gefangen und dennoch frei

Greg Kwedars fesselndes Drama SING SING erzählt von der befreienden Kraft der Kunst, die selbst an dunkelsten Orten Hoffnung erwachsen lässt. Sie beruht auf wahren Ereignissen in einem der ältesten Gefängnisse der USA. In der Hauptrolle begeistert Colman Domingo mit einer überragenden Darstellung an der Seite zahlreicher ehemaliger Häftlinge, die dem Film eine eindrucksvolle Authentizität verleihen.

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BEALE STREET

BEALE STREET | Willkür und Rassismus können diese Liebe nicht zerstören

Mit der Verfilmung des Bestseller-Romans des preisgekrönten Autors James Baldwin erzählt Barry Jenkins („Moonlight“) eine große Liebesgeschichte im von Rassismus beherrschten Amerika. (mehr …)

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ASSASSINATION NATION | Diese Mädels zeigen euch, was aktuell in der Welt schief läuft

Als wäre die Highschool nicht hart genug: Stell‘ dir vor, alle Smartphones der Stadt würden gehackt und die Inhalte für alle sichtbar – und du und deine besten Freunde würdet für die Hacker gehalten … Abgedreht, furios und kontrovers: Willkommen in der Welt der Postings, des Terrors und der Teen-Angst … das ist ASSASSINATION NATION! (mehr …)