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FLORENCE FOSTER JENKINS | Zwei Grandes Dames in einer Person

FLORENCE FOSTER JENKINS erzählt die wahre Geschichte der gleichnamigen legendären New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit.

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© Constantin Film

Inhalt

Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence (Meryl Streep) in ihrem Kopf hört, ist wunderschön – für alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr „Ehemann“ und Manager, St Clair Bayfield (Hugh Grant), ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschützen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschließt, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall für die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner größten Herausforderung stellen…

Kritik

Sich ins Rampenlicht zu spielen, allein durch die Aneinanderreihung von schiefen Tönen und dem Fakt des unbändigen Willens seinen Traum zu verwirklichen, verzaubert FLORENCE FOSTER JENKINS eben mit der fehlenden Perfektion eine Opern-Grazie die Massen. Verkörpert durch eine hinreißende Meryl Streep, die von Jahr zu Jahr charismatischer wird und einem ebenso ebenbürtigen Hugh Grant, dem das Alter hervorragend steht, dürfen The Big Bang Theory-Fans auch mal eine andere Seite ihres Howard Wolowitz erleben. Simon Helberg spielt facettenreich und preisverdächtig den jungen Pianisten Cosme McMoon. Der frische Wind im verstaubten Antlitz einer Grande Dame, die einfach nur singen will. Vergleichbar mit der Hummel, die rein physikalisch nicht fliegen kann und darf, ist es auch Florence Charakter, der sich über die Gesetzmäßigkeiten des Show Biz setzt und ohne vom Weg abzukommen ihren Traum verfolgt. Die dramatischen und gefühlvollen Nuancen in der sonst humorvoll gestaltenden Biografie schaffen schmunzelnde Momente des Glücks und der eigenen Zufriedenheit. Wichtig ist, dass man treu zu sich selbst ist und sich nicht für den Erfolg verstellt. Das lehrt uns das schräge Entlein, dass zum sanften Schwan wird.

Fazit: Ein in der Gesamtheit überzeugendes, kleines Meisterwerk mit Komödie und Theatralik, beeindruckenden Kulissen und mitreißender Musik sowie grandiosen Darstellern.

FSK ab 0 (weiß)Originaltitel:           Florence Foster Jenkins
Produktionsland/-jahr:   UK 2016
Laufzeit:                111 min
Genre:                   Komödie, Drama, Biografie

Regie:                   Stephen Frears
Drehbuch:                Nicholas Martin
Kamera:                  Danny Cohen

Kinostart:               24. November 2016
Home Entertainment:      1. Juni 2017

Verleih:                 Constantin Film

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