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WISH UPON | Sei vorsichtig, was du dir wünschst…

Die oft zitierte Weisheit „Sei vorsichtig, was du dir wünscht“, bewahrheitet sich in John R. Leonettis Thriller WISH UPON für ein 17-jähriges Mädchen auf deutlichste Weise.

WISH UPON

© Splendid Film

Inhalt

Die 17-jährige Clare Shannon (Joey King) und ihre Freundinnen Meredith (Sydney Park) und June (Shannon Purser) haben es nicht leicht an der Highschool. Clares Vater (Ryan Phillippe) schenkt ihr eines Tages eine alte Spieluhr mit einer Inschrift, die besagt, dass dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Clare hat nichts zu verlieren und spricht ihren ersten Wunsch aus. Zu ihrer Überraschung erfüllt er sich! Kurze Zeit später besitzt sie alles, was sie sich jemals erhofft hat: Geld, Ansehen und ihren Traumprinzen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch dann sterben die Menschen, die ihr am nächsten stehen, auf grausame Art und Weise. Clare hat Blut an ihren Händen und muss die Spieluhr loswerden, bevor sie selbst und alle, die sie liebt, den ultimativen Preis zahlen müssen.

Kritik

John R. Leonetti, die eigentlich Kameramann vom Fach ist, hat in den letzten zwei Jahrzehnten auf erlesene Weise bewiesen, dass er durchaus auch das Zeug zum Regisseur hat. Vor allem Annagele blieb dem Zuschauer im Gedächtnis und verschaffte dem einen oder anderen schlaflose Nächte. Seine Kenntnisse der visuellen Auflösung kommen ihn auch bei seinem neusten Horrorthriller WISH UPON zur Hilfe. Die Bilder sind toll gewählt und fangen den Moment eines jeden Wunsches wunderbar ein. Leonetti hielt sich in seinen bisherigen Filmen als Regisseur noch nie lange beim Unwesentlichen auf. So passiert es auch in Wish Upon schnell, dass wir den Konflikt einer Teenagern auf brachiale Weise zügig wachsen sehen. Zu Beginn ist das feucht-fröhliche Wünschen ein Segen, entpuppt sich aber in weiteren Verlauf als Fluch. Sicherlich kein innovativer Umstand, dennoch lebt der Film vor allem von seiner Schnelligkeit und den Bildern. Hinzu gesellt sich eine wieder mal so passende Joey King, die sich in düsteren und rasanten Filmen sichtlich wohlfühlt und bereits in Conjuring als verängstigstes Mädchen überzeugen konnte. Schön ist auch, dass wir Ryan Philippe in einem Kinofilm bestaunen dürfen, der nach seinem Serienausflug in Shooter erneut beweist, dass er ein exzellenter Schauspieler ist, aber in Wish Upon etwas mit leicht angezogener Handbremse agiert. Alles in Allem ist Leonettis neuester Horrorstreich ein willkommener Sommerfilm, der seine Jump Scares gekonnt in Szene setzt und euch wahrscheinlich ebenfalls keine ruhigen Nächte bescheren wird.

Fazit: Bei Wish Upon werden sich die Geister scheiden. Ein jüngeres Publikum, das erste Erfahrungen mit Horror bereits hatte, wird seinen Spaß haben. Diejenigen, die nichts anderes als Horror kennen, wirkt der Film uninspiriert und öde. Entweder man nimmt den Film, so wie er ist, oder man lässt es bleiben.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Wish Upon
Produktionsland/-jahr:   US/CA 2017
Laufzeit:                90 min
Genre:                   Horror, Thriller

Regie:                   John R. Leonetti
Drehbuch:                Barbara Marshall
Kamera:                  Michael Galbraith 

Kinostart:               27. Juli 2017
Home Entertainment:      23. November 2017

Verleih:                 Splendid Film

(Quelle: SplendidFilm)

 

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