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ASTERIX UND DAS GEHEIMNIS DES ZAUBERTRANKS | Gallien sucht den Super-Druiden

In dem neuen Kinoabenteuer ASTERIX UND DAS GEHEIMNIS DES ZAUBERTRANKS sucht der Druide Miraculix gemeinsam mit Asterix und Obelix nach einem talentierten Nachfolger, den er in das Geheimnis um den magischen Zaubertrank einweihen kann.

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© Universum Film

Inhalt

Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Das unbeugsame Volk leistet natürlich zu jeder Zeit Widerstand! Der Druide Miraculix sorgt sich um die Zukunft des Dorfes und macht sich gemeinsam mit Asterix und Obelix auf, einen Nachfolger zu finden, dem er das Geheimnis des legendären Zaubertranks anvertrauen kann. Doch auch der hinterhältige Dämonix versucht, in den Besitz der magischen Formel zu kommen und schreckt dafür nicht einmal vor einem Pakt mit den Römern zurück. Während Asterix und Obelix auf ihrer Suche nach einem würdigen Druiden-Lehrling ganz Gallien durchqueren, müssen die Frauen das Dorf allein gegen die römischen Soldaten verteidigen. Und die Zaubertrank-Vorräte reichen nicht ewig…

Kritik

Seit 1967 begeistern uns Asterix und Obelix auch in animierter Form. Mit Asterix der Gallier fand die erste Geschichte als Comic auch als Zeichentrick statt und ebnete damit den literarischen und cineastischen Weg für unzählige weitere Abenteuer. Das kleine Völkchen, welches sich unermüdlich gegen die römischen Truppen behauptet, fand nicht nur in seiner Heimat Frankreich unbeschreiblichen Zuspruch. Weltweit werden die Comics gelesen und die filmischen Ableger geschaut. Nach einem Exkurs in die Realfilmwelt gab es 2014 mit Asterix im Land der Götter den ersten rein am Computer animierten Film. Mit ASTERIX UND DAS GEHEIMNIS DES ZAUBERTRANKS folgt nun der Zweite. Doch trotz einer gänzlich neuen am Computer gestalteten Umgebung und entsprechend angepasster Figuren, haben Asterix & Co nichts am klassischen Design eingebüßt. Noch immer wirkt alles sehr vertraut, aber eben deutlich moderner. Dies beweist nun auch, dass die Gallier den Sprung ins 21. Jahrhundert unbeschadet überstanden haben und noch immer eine Faszination auslösen. Gerade jetzt, wo sich Miraculix um seine Anhänger und die Zukunft seines Dorfes sorgt, erleben wir das erste Mal auch eine Situation, wo die Überlegenheit der Gallier gegenüber Caesar ins Schwanken geraten könnte. Auch ein Druide lebt schließlich nicht ewig. So haben wir eine ziemlich witzige Ausgangssituation: es muss ein Nachfolger her, der das Geheimnis um den Zaubertrank hüten kann. Und wie geht das am besten… mit einem Casting. Doch so einfach, wie anfangs gedacht, wird es für Asterix, Obelix und Miraculix nicht, denn die potentiellen Anwärter wachen nicht an den Bäumen. Hinzu kommt, dass der böse Dämonix ebenfalls die Formel für den Zaubertrank haben und sie an die Römer übergeben will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks ist ein illustres Abenteuer für die ganze Familie, mit den gewohnten Runnings Gags, aber gewöhnungsbedürftiger deutscher Synchronisation. So leihen Milan Peschel und Charly Hübner dem Gallier-Duo ihre Stimmen. Den Unmut darüber haben sich einige Fans bereits auf YouTube unter dem Trailer gemacht. Ich für meinen Teil störe mich daran nicht all zu sehr. Für mich zählt allein der typische Gallier-Humor und der Fakt, dass die Gallier stärker denn je handeln müssen, damit sie auch die weiteren Jahrzehnte gegen die Römer überleben können. Ein Umstand, der durchaus immer präsent war, aber selten derart brisant.

Fazit: Nun sind Asterix und Obelix endgültig in der Neuzeit angekommen und verbinden Tradition und Moderne zu einem Potpourri aus Familienunterhaltung, Abenteuer und Humor. Man kann von der deutschen Synchronisation halten, was man will, der Inhalt fetzt wie einst beim ersten Zeichentrickfilm. Die Gallier kommen nicht aus der Mode.

FSK ab 0 (weiß)Originaltitel:           Astérix: Le secret de la potion magique
Produktionsland/-jahr:   FR 2018
Laufzeit:                85 min
Genre:                   Abenteuer, Familie, Animation

Regie:                   Alexandre Astier, Louis Clichy
Drehbuch:                Alexandre Astier
Kamera:                  David Dulac

Kinostart:               14. März 2019
Home Entertainment:      26. Juli 2019

Verleih:                 Universum Film

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