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TRAUMA CENTER | Bruce Willis mausert sich im Schatten von Nic Cage zum B-Movie-Star

Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel mit jeder Menge Thrill und Action: In TRAUMA CENTER hat Bruce Willis Rache geschworen und legt sich mit korrupten Cops an.

TraumaCenterPoster

© EuroVideo

Inhalt

Detective Steve Wakes (Bruce Willis) hat Rache geschworen und setzt alles daran, den Mord an seinem Partner aufzuklären. Dafür schließt er sich mit der Zeugin Madison (Nicky Whelan) zusammen, die nach einer Schießerei ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Kugel in ihrem Bein ist das einzige Beweisstück, um die Täter zu überführen. Um Madison besser beschützen zu können, verlegt Wakes sie eigenmächtig auf die Isolierstation. Doch das hält die Verfolger nicht auf. Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt und Wakes schlimmste Befürchtungen werden war…

Kritik

Als Nicolas Cage Antlitz Anfang der 2000er allmählich verblasste und sein Mitwirken in „Kinostreifen“ immer mehr belächelt und verspottet wurde, konnte sich der charismatische Alleskönner über das Hintertürchen wieder einen Namen machen. Seit einigen Jahren sorgt er als B-Movie-Star für ordentlich Furore und liefert sogar schauspielerisch beinah wieder Bestleistungen ab. Auf die große Leinwand verschlägt es ihn dabei selten, aber ehrlich gesagt, warum auch. Nic Cage gefällt uns allen in seiner neuen Rolle doch eigentlich ganz gut.

B-Movies müssen also nicht zwangsläufig ein Karrierekiller sein. Auf diesen Trichter ist mittlerweile auch Actionstar und -ikone Bruce Willis gekommen. Der Typ, der langsam stirbt, feiert auf dem Abstellgleis eine Renaissance und macht es damit seinem Kollegen Nic Cage gleich. Im Schnitt spült der gefeierte Sprücheklopfer pro Jahr zwei Direct-to-DVD-Produktionen auf den Markt, die zumeist recht solide sind. Immerhin um länger besser, als das, was John Travolta da fabriziert – was ist mit ihm? So kann das doch nicht weitergehen.

Nun gut, zurück zu Willis will’s wissen und so hab ich mir zur Feier des Tages seinen neusten Film bzw. einen seiner neueren Filme geschnappt und angeschaut. Tja, was soll ich sagen: in unter 90 Minuten bekommt man eigentlich einen Willis, der es wissen will, aber nicht so konsequent verfolgt. Matt Eskandari, der in Bruce Willis mittlerweile seinen Lieblingsschauspieler gefunden hat, schickt – was für eine Überraschung – Willis als Cop ins Getümmel. Eine Aufgabe, die der Meister himself problemlos meistert. Für etwaige Storylücken, Logikfehler oder Handlungsschwierigkeiten kann er nichts, schafft es aber tatsächlich diese mit seiner Coolness auszubügeln. Komplett retten kann er TRAUMA CENTER damit nicht, kann aber das Zepter insoweit rumreißen, dass das Katz-und-Maus-Spiel in der Klinik nicht zum Desaster wird. Bruce Willis aus Idar-Oberstein bleibt einfach eine respektvolle Erscheinung, auch wenn ihm noch ein bisschen Schmalz fehlt, um auf Nic Cage aufzuschließen.

Fazit: Willis will’s (nochmal) wissen und legt sich als Cop erneut mit bösen Leuten an. Ist streckenweise cool und lässig, aber inhaltlich kein Meilenstein. 

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Trauma Center
Produktionsland/-jahr:   US 2019
Laufzeit:                87 min
Genre:                   Action, Thriller

Regie:                   Matt Eskandari
Drehbuch:                Paul Da Silva
Kamera:                  Bryan Koss

Kinostart:               - 
Home Entertainment:      10. Dezember 2020

Verleih:                 EuroVideo Medien

(Quelle: EuroVideo Medien GmbH)

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