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I STILL BELIEVE | Liebe erklingt auf der Gitarrensaite des Lebens

Basierend auf der wahren Geschichte des erfolgreichen Musikers Jeremy Camp ist I STILL BELIEVE nach „Woodlawn“ und „I Can Only Imagine: Der Song meines Lebens“ der neue, bewegende Film des Regie-Duos Andres und Jon Erwin. Erneut liefern die beiden Brüder eine höchstemotionale Geschichte über die Herausforderungen des Lebens und über die Kraft, die Musik entfalten kann

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© STUDIOCANAL

Inhalt

Der aufstrebende junge Musiker Jeremy (KJ Apa) verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde Melissa (Britt Robertson). Doch ihr Glück scheint nur von kurzer Dauer, denn Melissa erhält eine schreckliche Diagnose. Durch Jeremys Musik schöpft das junge Paar immer wieder Kraft, sich gegen das Schicksal zu stellen. Ihr gemeinsamer Lebensmut scheint alles überwinden zu können. Doch ist ihre Liebe stark genug, den Weg bis zum Ende gemeinsam zu gehen?

Kritik

Das Schicksal ist ein mieser Verräter – kaum einer hat den Kinosaal ohne feuchte Augen verlassen. Und auch hier diente ein Buch als Vorlage – wie auch bei I STILL BELIEVE und man muss sagen, ähnelnd tun sich beide von der Grundstimmung sehr, wenngleich die vermeintlich musikalische „Kopie“ nicht ganz an Shailene Woodley und Ansel Elgorts gefühlvolles Drama heran, aber ist er dennoch nicht zu unterschätzen. Im Fokus steht die Liebe zwischen einem Musiker und einer Frau, die unerwartet eine schreckliche Diagnose gestellt bekommt: Krebs. So lautet die Devise des Films „genieße jeden Tag und koste ihn voll aus“. So gibt es die dramatischen Tiefe, aber auch leuchtende Höhepunkte. Intensiv, überraschend und aufgrund seiner wahren Begebenheit, interessant. KJ Apa und Britt Robertson harmonieren beinah so eklig süß zusammen, dass dem einen oder anderen auch hier durchaus Tränen entgleiten dürften. Auch wenn das nach blanken Kitsch schreit, so ist es stimmungsvoll, mitreißend und ehrlich inszeniert. Nicht meine Art von Film, die ich gerne schaue, aber wenn die Liebe meines Lebens mich mit großen Augen anschaut, dann wird auch ein harter Kerl ganz weich.

Fazit: Trotz intensiv-religiösem Einschlag (wohl dosiert ok, aber in Extremen unerträglich) erweist sich I Still Believe als sehr gelungenes, biografisches Drama, dass seine Momente der Glückseligkeit, aber auch tiefer Trauer zu nutzen weiß. Sehr ehrlich, sehr empathisch, sehr gute Darsteller. 

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           I Still Believe
Produktionsland/-jahr:   US 2020
Laufzeit:                116 min
Genre:                   Biografie, Romanze, Drama

Regie:                   The Erwin Brothers
Drehbuch:                Jon Erwin, Jon Gunn
Kamera:                  Kristopher Sean Kimlin

Kinostart:               13. August 2020 
Home Entertainment:      10. Dezember 2020

Verleih:                 STUDIOCANAL

(Quelle: STUDIOCANAL Germany)

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