Nach „Mia und der weiße Löwe“ und „Ella und der schwarze Jaguar“ bezaubert Regisseur Gilles de Maistre erneut mit einem bildgewaltigen Ausflug in die Wildnis. Spektakuläre Naturaufnahmen, die beeindruckende Bergkulisse der Sichuan-Region und eine mitreißende Geschichte machen MOON, DER PANDA zu einem einzigartigen Kinoerlebnis für die ganze Familie.
.INHALT.
Tian (Noé Liu Martane) spielt lieber auf seiner Konsole, als für die Schule zu lernen. Deshalb schickt ihn sein strenger Vater zusammen mit der jüngeren Schwester Liya (Nina Liu Martane) zur Großmutter Nai Nai (Sylvia Chang) aufs Land, nicht ahnend, dass die majestätischen Berge Sichuans eine noch viel größere Ablenkung für den Jungen bereithalten. Als Tian auf seinen Streifzügen durch die dichten Bambuswälder ein Panda-Baby entdeckt, das von seiner Mutter alleingelassen wurde, ist dies nicht nur der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft, sondern auch der Start in ein großes Abenteuer.
.KRITIK.
Gilles de Maistre entführt uns mit seinem neuesten Film MOON, DER PANDA in die atemberaubenden Berge Sichuans und erzählt die bewegende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem zwölfjährigen Tian und einem verlassenen Panda-Baby. Der Film verbindet auf meisterhafte Weise Abenteuer, Emotion und die Schönheit der Natur.
Tian, ein Junge aus der Stadt, wird aufgrund seiner schulischen Schwierigkeiten zu seiner Großmutter aufs Land geschickt. Dort entdeckt er in den dichten Bambuswäldern ein verwaistes Panda-Junges, das er liebevoll Moon nennt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Bindung, die den Kern des Films bildet. Die Darstellung dieser Freundschaft ist authentisch und berührt das Herz.
Die Landschaftsaufnahmen sind schlichtweg beeindruckend. Die majestätischen Berge und dichten Wälder Sichuans werden in ihrer ganzen Pracht eingefangen und verleihen dem Film eine visuelle Tiefe, die den Zuschauer in ihren Bann zieht. Diese Kulisse dient nicht nur als Hintergrund, sondern wird selbst zu einem lebendigen Charakter der Geschichte.
Der junge Noé Liu Martane bringt Tian mit einer Mischung aus Neugier und Sensibilität zum Leben, die seine Entwicklung und die entstehende Freundschaft zu Moon glaubwürdig macht. Generell machen alle Akteure eine gute Figur und können gänzlich in ihren Rollen von klein bis groß überzeugen.
Moon, der Panda ist nicht nur ein Film über die Beziehung zwischen Mensch und Tier, sondern auch eine Reflexion über Familie, Verantwortung und das Erwachsenwerden. Die Geschichte erinnert daran, wie wichtig es ist, Empathie zu zeigen und sich für das Wohl anderer einzusetzen.



.FAZIT.
| Originaltitel | Moon the Panda |
| Produktionsland/-jahr | Frankreich, Belgien 2025 |
| Laufzeit | 100 min |
| Genre | Abenteuer, Komödie, Familie |
| Regie | Gilles de Maistre |
| Drehbuch | Prune de Maistre |
| Kamera | Marie Spencer |
| Kino | 10. April 2025 |
| Home Entertainment | 29. August 2025 |
| Verleih | Weltkino Filmverleih |

