MASTERS OF THE UNIVERSE | Bei der Macht von Grayskull: Die 80er-Jahre sind zurück!

Bei der Macht von Grayskull! Nach fast vier Jahrzehnten kehrt He-Man endlich wieder als Live-Action-Held auf die große Leinwand zurück. Mit einer kunterbunten Fantasy-Welt, ikonischen Figuren und jeder Menge 80er-Jahre-Flair will MASTERS OF THE UNIVERSE die Nostalgie gleich generationenübergreifend entfesseln. Doch kann der Kampf um Eternia auch heute noch begeistern?

.INHALT.

Nach 15 Jahren der Trennung führt das Schwert der Macht Prinz Adam (Nicholas Galitzine) zurück nach Eternia und entdeckt, dass seine Heimat unter der heimtückischen Herrschaft von Skeletor (Jared Leto) in Trümmern liegt. Um seine Familie und seine Welt zu retten, muss sich Adam mit seinen engsten Verbündeten zusammenschließen – Teela (Camila Mendes) und Duncan alias Man-At-Arms (Idris Elba) – und sein wahres Schicksal als He-Man annehmen, den mächtigsten Mann des Universums.

.KRITIK.

Nach 15 Jahren auf der Erde führt das Schwert der Macht Prinz Adam zurück nach Eternia. Doch seine Heimat ist kaum wiederzuerkennen: Skeletor hat die Herrschaft übernommen und das einst prachtvolle Königreich in ein Reich der Angst verwandelt. Um seine Familie und Eternia zu retten, muss Adam seine Bestimmung annehmen und zu He-Man werden.

Travis Knight weiß ziemlich genau, was er mit dieser Vorlage anfangen möchte. Statt die Welt von Eternia künstlich zu erden, setzt er auf knallbunte Fantasy, überzeichnete Figuren und eine ordentliche Portion 80er-Jahre-Nostalgie. Das macht erstaunlich viel Spaß! Die Welt steckt voller skurriler Einfälle, die Action ist wuchtig und die ikonischen Figuren bekommen endlich den großen Leinwandauftritt, den sie verdienen.

Nicholas Galitzine macht als He-Man eine gute Figur und verleiht dem Muskelprotz eine sympathische, menschliche Seite. Richtig viel Freude bereitet allerdings Jared Leto als Skeletor, der mit seiner herrlich schrägen Performance für einige der unterhaltsamsten Momente sorgt. Auch der Humor sitzt häufig und nimmt die Absurditäten der Vorlage mit genau der richtigen Portion Selbstironie auf.

Mit über zwei Stunden ist MASTERS OF THE UNIVERSE etwas zu lang geraten und hat damit wohl auch seine größte Schwäche uns auf dem Silbertablett serviert. Gerade im Mittelteil verliert die Handlung gelegentlich an Schwung, während Nebenstränge und Gags nicht immer zur eigentlichen Geschichte passen. Auch der Wechsel zwischen ernsthaftem Fantasy-Abenteuer und augenzwinkernder Komödie funktioniert nicht durchgehend.

Trotzdem überwiegt der Unterhaltungswert. Masters of the Universe ist eine liebevolle Verbeugung vor einer Kultmarke, die sich nicht für ihre schrägen Figuren und ihre überbordende Fantasie schämt. Ein bisschen mehr erzählerischer Feinschliff hätte dem Film gutgetan, aber bei der Macht von Grayskull: He-Man macht wieder richtig Spaß!

.FAZIT.

Masters of the Universe ist eine kunterbunte Nostalgie-Reise mit jeder Menge Fantasy-Action, schrägen Figuren und sympathischem 80er-Jahre-Charme. Nicholas Galitzine überzeugt als He-Man, Jared Leto sorgt als Skeletor für ordentlich Spaß. Die etwas überladene Geschichte und die lange Laufzeit bremsen das Abenteuer gelegentlich aus. Trotzdem: Eternia ist zurück – und das macht ordentlich Laune!



OriginaltitelMasters of the Universe
Produktionsland/-jahrUSA, Kanada, Island, Vereinigtes Königreich, Australien 2026
Laufzeit140 min
GenreAbenteuer, Action, Fantasy, Komödie
RegieTravis Knight
Drehbuch/KonzeptChris Butler, Aaron Nee, Dave Callaham
KameraFabian Wagner
Kino4. Juni 2026
Home Entertainment/Streaming5. November 2026
Verleih/VertriebPLAION Pictures

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