Erik und sein Wikingertrupp

Der besondere Film: ERIK, DER WIKINGER

„So wirst Du nie eine gute Wildsau!“ – Erik hat genug vom klassischen Wikingerleben, das Abenteuer beruft ihn zu Höherem: der Weg nach Asgard soll die Sonne zurück bringen und dem täglichen Treiben um Frustation, Töten und Rauben ein Ende setzen. Ein Film von Terry Jones, den Mitbegründer von ‚Monty Python‘.

Erik, der Wikinger

© Concorde Home Entertainment

Inhalt

Frauen schänden, Gegner köpfen, Dörfer plündern – es muß doch noch etwas anderes geben im grauen Wikingeralltag. Das fragt sich der junge Anführer Erik (Tim Robbins), dessen seltsame Anwandlungen um Schönheit und Poesie seine Mannen in letzter Zeit schon etwas verstört haben. Weil auch die Sonne nicht scheinen will, macht sich Erik dann auch mittels Weissagung der Freya (Eartha Kitt) mit seinen Getreuen und einem Drachenboot nach Atlantis auf, um dort das Horn „His Masters Voice“ zu erobern, dessen Ton sie nach Asgard zu den Göttern führen kann, damit es endlich wieder schönes Wetter über dem Wikingerland gibt. Doch Halbtyr der Schwarze (John Cleese) hat von dem Plan schon Wind bekommen und folgt dem Boot, das mit Eriks geistesschwachen Mannen eh schon genug Probleme hat…

Kritik

In bester ‚Monty Python‘ – Tradition kredenzt uns Terry Jones ein ganz besonderes Abenteuer rund um Erik, der Wikinger. Getreu dem Motto: „Am Ende wird alles gut… und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende!“ gehen wir auf die Reise, erleben bizarr-komische Dialoge und tiefgründige Momente. Leider kommt der Film nicht ganz an die anarchische Komik der Klassiker von Monty Python heran, doch das muss er auch nicht, denn er muss als Einzelstück – als Unikat – betrachtet werden. Ansonsten gibt der Film viele Möglichkeiten zum herzhaften Lachen und Abfeiern auf die Dödeltruppe von Ravensfjord.

Fazit: Herrlicher Klamauk aus dem hohen Norden.

UK/SE 1989 // Spielzeit: 107 min // Freigegeben ab 12 Jahren

ERIK, DER WIKINGER erhältlich auf DVD und Blu-ray.