No Turning Back – Tom Hardys 90minütige Autofahrt ins (Un)glück

Während einer einzigen Autofahrt droht das Fundament im Leben eines Mannes einzustürzen – Wendemanöver ausgeschlossen – ein außergwöhnlicher, wie spannender Film NO TURNING BACK mit Tom Hardy.

No Turning Back

© Studiocanal

Inhalt

Ivan Locke (Tom Hardy), ein hingebungsvoller Ehemann, Vater und hart arbeitender Leiter einer Großbaustelle, steht kurz vor der größten Herausforderung seiner Karriere. Doch dann droht eine einzige, spontan getroffene Entscheidung alles zu zerstören: Ein kleiner, für den sonst pflichtbewussten Ivan völlig untypischer Fehltritt hat ungeahnte Folgen für seinen Job, seine Familie und sein gesamtes Selbstverständnis. Ivan setzt sich ins Auto, beginnt eine Wettfahrt gegen die Zeit und Tempolimits, und versucht in einer Serie von Telefongesprächen, das Fundament seines Lebens vor dem Kollaps zu retten.

Kritik

Ein einziges Gesicht, ein einziger Ort, ständige Bewegung und die großen Themen des Lebens: NO TURNING BACK platziert die Zuschauer auf den Beifahrersitz des Autos, von dem aus Ivan Locke, eindrucksvoll gespielt von Tom Hardy, versucht, die Kontrolle über sein Leben zu behalten. Irgendwie erinnert die Basis an All Is Lost mit ‚Brubaker‘ Robert Redford, dem auch nur ein Boot, Wetterextreme und sich selbst zum Spielen blieben. Aber was Robert Redford bereits herausragend gelöst hat, die Einsamkeit als Katalysator für ein bewegendes Schauspiel zu nutzen, bereitet Tom Hardy zunächst etwas Schwierigkeit. Doch mit jeder Minute, in der die Autofahrt voranschreitet, wächst auch Tom Hardy an seinen Aufgaben, sein Leben, seine Existenz, zu retten.

US/UK 2014 // Spielzeit: 85 min // Freigegeben ohne Altersbeschränkung

NO TURNING BACK, ab den 19. Juni in den deutschen Kinos.