Running Scared

Running Scared – Wie ein vermeintlich kleiner Film, große Kreise zieht

RUNNING SCARED ist einer dieser Film die vor Action und Thrill nur so platzen, dabei floppte der Film an den Kinokassen. Im Gangsterfilm von Wayne Kramer muss sich normalerweise Joey Gazelle (Paul Walker) nur darum kümmern, die Mordwaffen der Mafia diskret verschwinden zu lassen – doch selbst das geht irgendwann in die Hose.

Running Scared

© e-m-s

Inhalt

Als kleiner Mafia-Handlanger ist Joey Gazelle (Paul Walker) dafür zuständig, besonders heiße Waffen nach deren Gebrauch verschwinden zu lassen. Eigentlich erledigt er seinen Job zuverlässig, aber jetzt hat Joey ein Problem: Ausgerechnet der Revolver, mit dem ein Polizist erschossen wurde, fällt in die Hände von Joeys russischem Nachbarjungen Oleg (Cameron Bright). Mit Hilfe seiner Frau Teresa (Vera Farmiga) und seines Sohnes setzt Joey alles daran, die Waffe wieder in den Besitz zu bringen. Ihm bleibt nur eine Nacht, denn sowohl seine Kollegen vom Mob als auch die Russenmafia sowie der undurchschaubare Cop Rydell (Chazz Palminteri) sitzen ihm im Genick. Doch Oleg ist nach einer Auseinandersetzung mit seinem brutalen Vater Anzor (Karel Roden) verschwunden. Und während sich der verzweifelte Joey an seine Fersen heftet, erlebt der Junge selbst unglaubliche Abenteuer, bei denen er Bekanntswchaft mit Crack-Süchtigen, Prostituierten, einem unberechenbaren Zuhälter und einem ebenso unberechenbaren Kinderschänderpaar macht…

Kritik

RUNNING SCARED ist einer dieser Film mit einem recht überschaubaren Cast: man kennt Paul Walker, Vera Farmiga ist auch keine unbekannte und hier und da taucht mal ein Gesicht auf, dass man in einem anderen Film schon mal gesehen hat. Doch eben diese Mischung aus erfahrenen und jungen Darsteller, wie mitunter Cameron Bright, passt zur Geschichte wie Topf und Deckel. Neben einigen Logikfehlern und vielen zu stark eingesetzte Kamera-Effekte glänzt auch endlich mal Paul Walker als Schauspieler. Regisseur Wayne Kramer gibt Walker Raum zum Schauspielern und darin ist er gar nicht so schlecht, einzig und allein die harten Gewaltszenen sprengen dann doch einmal mehr den Rahmen des Vertretbaren. Aber unter dem Strich bleibt ein guter Film mit sehr guter Schauspielleistung, packender Geschichte und tollen Bildern.

Fazit: Inszenieren geht über studieren… Running Scared ist ein Genrefilm a la Snatch – Schweine und Diamanten – nur mit weniger Humor.

US/DE 2006 // Spielzeit: 122 min // Freigegeben ab 16 Jahren

RUNNING SCARED erhältlich auf DVD, Blu-ray und VOD.

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