The Last Days

THE LAST DAYS – TAGE DER PANIK | Wenn Angst die Welt ins Chaos stürzt

Seit einigen Jahren entwickeln spanische Cineasten den Horrorfilm in allen Facetten weiter. Resultate lassen da nicht lange auf sich warten. Neben der sehr erfolgreichen [REC] – Reihe, drängen auch vermeintliche Independentfilme wie z. B. Appartment 143 auf den Kinomarkt. Mit THE LAST DAYS wird diesmal wieder ein neuer Weg der Apokalypse eingeschlagen – inszeniert durch das Regieduo David Pastor und Àlex Pastor. Kein Virus, keine außerirdische Invasoren, keine übernatürliche Ereignisse sind schuld am Zusammenbruch der Gesellschaft, es ist das „Panik“-Syndrom.

The Last Days

© Capelight Pictures

Inhalt

Auf der Erde ist eine rätselhafte Epidemie ausgebrochen: Die Menschen werden von einer unergründlichen Angst befallen, ins Freie zu gehen. Verlassen sie geschlossene Räume, sterben sie an purer Panik. Es herrscht Ausnahmezustand – die Straßen sind leergefegt, alle Versorgungswege zusammengebrochen. In diesem Chaos begibt sich Marc (Quim Gutiérrez) über das diverse Tunnelsysteme auf die Suche nach seiner Freundin Julia (Marta Etura). Tief unter der Stadt herrscht das Recht des Stärkeren. Doch er ist bereit, alles zu riskieren…

Kritik

Eigentlich war der Grundstein für eine erneute spanische Erfolgsgeschichte gut gelegt. Die Menschheit mittels Panik auszulöschen ist etwas Geistreiches und innovatives Vorgehen, aber leider jedoch durchzieht sich ein nicht endenwollender Logik-Fehler durch den Film, der sich nicht massiv äußert, trotzdem THE LAST DAYS damit in seiner freien Entfaltung behindert und damit das eine oder andere verdutzte Gesicht zurücklässt. Vorrangig hält sich der Film bei den Protagonisten auf, er verschwendet keine Zeit um die eigentliche Katastrophe zu erklären. Im Focus steht das Schicksal von Protagonist Marc, welches im Verlauf des Films in mehreren Rückblenden geschildert wird, was zunehmend dem Charakter mehr Menschlichkeit verleiht. Neben unfreiwilliger Komik, die einerseits durch Klischees, Mainstream und mädchentauglichen Happy End erzeugt wird, unterhält er auf seinen ca. 100 Minuten und erfreut sich auch mal an nicht exzessiven Gewaltszenen – ein Blümchen-Horrorfilm mit interessanten Ansätzen.

Fazit: Eine Mischung aus Endzeit-Thriller, Liebesfilm und Selbstfindung – mit typischen Schwächen und ausbalancierten Stärken.

FSK ab 16 LogoOriginaltitel:           Los últimos días 
Produktionsland/-jahr:   ES 2013
Laufzeit:                100 min
Genre:                   Abenteuer, Thriller

Regie:                   David Pastor, Àlex Pastor
Drehbuch:                David Pastor, Àlex Pastor
Kamera:                  Daniel Aranyó       

Verleih:                 Capelight Pictures

THE LAST DAYS || erhältlich auf DVD, Blu-ray und VOD.

(Quelle: Film Festivals and Indie Films)

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