GALLOWS HILL – VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT | …hätten sie mal lieber das Mädchen im Keller gelassen

„Willkommen meine sehr verehrten Übernachtungsgäste, willkommen im freundlichen Hotel auf dem Galgenhügel. Hier erwartet Sie kein Pool, kein Zimmerservice, kein Kingsize-Bett. Dafür bieten wir ein gefällig-gruseliges Ambiente und die Küche ist ebenso kalt wie Sie … nach ihrem vermutlich flotten Ableben.“ GALLOWS HILL – VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT verspricht ein kleiner Geheimtipp unter den kommenden Neuerscheinungen zu werden.

Gallows Hill

© Tiberius Film

Inhalt

Der Witwer David (Peter Facinelli) fliegt mit seiner neuen Verlobten Lauren (Sophia Myles) nach Kolumbien, um seine Teenage-Tochter Jill (Nathalia Ramos) zurückzuholen, die von zu Hause weglief. Nach einem Autounfall stranden sie in einer dubiosen Raststätte, wo sie bald erfahren, dass der alte Besitzer ein junges Mädchen im Keller gefangen hält. Die Entscheidung der Familie zieht ungeahnte Konsequenzen nach sich. Eine Gruppe von Hexen wird bei einem Ritual gestört und verraten. Die Hexen verfluchen daraufhin das kleine Örtchen Gallows Hill.

Kritik

Das Cover von GALLOWS HILL – VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT ist durchaus stylisch und verspricht ein guter Film zu sein, aber man sollte schon von Grund auf vorsichtig sein, da diese oft nur als Aufhänger für unterirdische Low Budget – Produktionen dienen, um potentielle Genrefans hinters Licht führen. Wird dann noch auf dem Cover mit Produzenten aus erfolgreichen Genre-Geschwistern geworben („vom Produzenten der SAW-Reihe“), sollte man aufhorchen. Getoppt wird das dann durch eine Uncut Version ab 16 Jahren – Uncut ab 16 klingt erstmal äußerst interessant, dies wirft dann wiederum die Frage auf, ob der wünschenswerten Härtegrad überhaupt erreicht werden kann. ABER streicht man alle Vorurteile aus dem Kopf, so stellt man erfreut fest, das Gallows Hill – Verdammt in alle Ewigkeit für eine Billigproduktion nicht nur übermäßig atmosphärisch daherkommt, sondern auch noch richtig gute Effekte zu bieten hat. Grund hierfür ist zweifelsohne Regisseur Victor Garcia, der auch schon an den Effekten von Guillermo Del Toros Hellboymitarbeitete und Filme wie Mirrors 2 oder Hellraiser: Revelations in seinem Portfolio vorzuweisen hat. Allein durch diese Erfahrung, die man dem Film ansieht, erlebt man einen überraschend packenden Trip durch ein im Walde stehendes Häuschen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist der recht schlechten Synchronisation bzw. Übersetzung der Dialoge in die deutsche Sprache. Gut das Dialoge in Horrorfilmen eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Fazit: Jedem sollte im Vorhinein klar sein, dass es sich bei Gallows Hill um einen günstig produzierter Genrefilm handelt, somit kann man keine großen Sprünge erwarten. Wer jedoch auf Horrorthriller aus der zweiten Reihe steht, sollte dem Film eine Chance geben und wird dann auch recht zufrieden am Ende sein.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Gallows Hill 
Produktionsland/-jahr:   US 2013
Laufzeit:                87 min
Genre:                   Horror, Thriller

Regie:                   Víctor García
Drehbuch:                Richard D'Ovidio  
Kamera:                  Alejandro Moreno            

Verleih:                 Tiberius Film
Homepage:                www.tiberiusfilm.de
Facebook:                www.facebook.com/TiberiusFilm

GALLOWS HILL – VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT || erhältlich auf DVD, Blu-ray (2D/3D) und VoD.

(Quelle: Tiberius Film)

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