OUIJA

OUIJA – SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL | …hätten sie mal lieber Monopoly gespielt

Was wäre, wenn sich ein harmloses Kinderspiel als Tor zur Hölle entpuppt? Horror-Spezialist Stiles White schickt in seinem Regiedebüt OUIJA – SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL ein Ensemble mit den Newcomern Olivia Cooke, Daren Kagasoff, Douglas Smith, Bianca Santos und Ana Coto als eine Gruppe enger Freunde auf eine Reise, bei der sie mit ihren größten Ängsten konfrontiert werden. 

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© Universal Pictures Germany

Inhalt

Es ist ein scheinbar harmloser Fund, doch die Folgen sind tödlich: Die Jugendliche Debbie (Shelley Hennig) findet in ihrem Haus ein „Ouija“-Brettspiel, das angeblich ermöglicht, mit der Welt der Toten in Kontakt zu treten. Als Debbie gegen die Spielregeln verstößt und das Brett alleine benutzt, wird sie von einer unbezwingbaren Kraft zum Selbstmord getrieben. Ihre Freundin Elaine (Olivia Cooke) kann Debbies plötzlichen Tod nicht verstehen und will der Sache auf den Grund gehen. Mit ihrer Schwester Sarah (Ana Coto) und einigen Freunden begibt sie sich in Debbies Haus und versucht, die Verstorbene per Ouija-Brett zu kontaktieren. Allerdings lösen die Teenager damit eine Kettenreaktion des Bösen aus – von nun an ist ihrer aller Leben in Gefahr. Und es gibt nur eine Chance, den Fluch zu bannen…

Kritik

Betrachtet man OUIJA – SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL als Horrorfilm, dann wäre er radikal durchgefallen. Sieht man ihn eher als die neutrale Schweiz, dann haben alle Beteiligten einen guten Job gemacht. Dumm nur, dass der Film Ouija ein Horrorschocker ist (bzw. sein will). Die findigen Filmemacher dachten sich kichernd: „Komm wir adaptieren ein Brettspiel von HASBRO und treten damit in die Fußstapfen von Transformers.“ Oh da haben sich vor allem Regisseur Stiles White sowas von böse verschätzt, dass diese filmische Ausgeburt aus der Hollywood-Hölle am besten unten geblieben wäre – verflucht, um in ewiger Verdammnis zu schmoren. Langweilig von vorne bis hinten, und niemand will es gewesenen sein. Da tun die Darsteller einen wirklich leid bei einem solchen versemmelten Drehbuch. Null Spannung, null Dramatik, nur ein Haufen Teenies, die sich entschieden haben, ein Brettspiel zu spielen und dabei nicht wussten, dass sie durch einen gekonnten Wurf den Teufel herbeirufen.

Fazit: Ein Gruselschmaus für Senioren – nächstes Mal etwas mehr aufs Gaspedal treten, dann könnte es noch was werden mit dem Horror, lieber Herr White.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Ouija
Produktionsland/-jahr:   US 2014
Laufzeit:                89 min
Genre:                   Horror

Regie:                   Stiles White
Drehbuch:                Juliet Snowden, Stiles White    
Kamera:                  David Emmerichs                   

Verleih:                 Universal Pictures

OUIJA – SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL || ab 22. Januar 2015 im Kino.

(Quelle: vipmagazin)

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