Homefront: The Revolution

HOMEFRONT: THE REVOLUTION | Holt euch eure Heimat zurück

HOMEFRONT: THE REVOLUTION ist ein OpenWorld-FPS, in dem Du den Widerstand im Guerillakampf gegen einen militärisch haushoch überlegenen Feind ins Feld führst. Die lebendige und dynamische Welt reagiert auf Deine Handlungen. Zusammen mit Deiner Widerstandszelle entfachst Du eine Rebellion und kämpfst mit Hilfe der Bevölkerung gegen die Besatzung an, um die Revolution ins Rollen zu bringen.

Inhalt

Werde zum Freiheitskämpfer und führe die aus dem Untergrund heraus agierende Widerstandsbewegung zum Sieg gegen einen in jeder Hinsicht überlegenen Gegner – Technologie, Feuerkraft, schwere Panzer und Luftunterstützung. Infiltriere die feindlichen Reihen und locke Deine Feinde in den Hinterhalt. Du sabotierst, schlägst zu und verschwindest, ohne Spuren zu hinterlassen, bevor Du Dich in das nächste spektakuläre Feuergefecht im zerstörten Philadelphia stürzt.

Entflamme die Revolution! Rüste Dich mit einem tödlichen Arsenal an improvisierten, selbstgebauten Waffen aus und inspiriere die Menschen mit Deinen Taten als Teil einer unterdrückten Nation, die sich gegen ihre Besatzer auflehnt. Eine lebendige, sich entwickelnde Welt reagiert auf Deine Handlungen: Zusammen mit Deiner Widerstandszelle kannst Du auf den Straßen eine Rebellion anzetteln und die Besatzungsmächte mit der Hilfe der Bevölkerung zurückschlagen.

Test

2011 begann mit Homefront die Invasion der Nordkoreaner in Amerika. Die damals sehr kurze Kampagne erhitzte die Gemüter. Einzig der Multiplayer sorgte auf unterschiedlichen Maps für viel Spaß. Man folgte einem vorgelegten Muster. Freiheiten besaß man keine und eher man sich versah, war nach drei bis vier Stunden auch schon wieder Schluss. Hätte man mit seinen Widerstandskämpfer wenigstens etwas bewirkt, würde der Frust nicht so tief sitzen. Somit stand eigentlich fest, dass die Geschichte in einem zweiten Teil fortgesetzt würde. Die Erwartungen waren hoch. Doch über die Jahre wurden immer mal wieder die Publisher und Entwickler gewechselt, dass es lange Zeit nicht gut aussah mit einer Fortsetzung. Aber Deep Silver hat sich dieser Thematik angenommen und dank des Haus eigenen Entwicklerteams von Dambuster Studios ein Ergebnis abgeliefert, dass ebenfalls ordentlich polarisiert.

Am besten lässt sich HOMEFRONT: THE REVOLUTION mit der Far Cry-Reihe vergleichen. Statt linear dem Geschehen zu folgen, genießen wir gegenüber dem Vorgänger wesentlich mehr Freiheiten. Grundsätzlich knüpfen wir dort an, wo der erste Teil einst aufgehört, jedoch ist die Umsetzung eine andere. Wir besitzen nun den Luxus in einer dynamisch-offenen Spielwelt, die Revolution Stück für Stück voranzutreiben. Das ist schon mal ein Pluspunkt. Doch damit endet auch abrupt die Lobeshymne auf Homefront: The Revolution. Schnell stellt sich Ernüchterung ein. Wo fangen wir bei dieser Mega-Baustelle an?

In erster Linie bemerkt man die ständigen Strategie- und Publisher-Wechsel, die der holprige Shooter über sich ergehen lassen musste. Besonders schwierig gestaltet sich die Umsetzung der Schleichmechanik sowie der recht sorgenvoll agierenden KI. Dadurch ergeben sich nervige Situationen, die dem Schusswechsel und im Allgemeinen der Mission nicht sonderlich gut tut. Aber in einem Augenblick der Trauer, erschien von irgendwo ein Lichtlein, denn das zusammenbasteln von Equipment ist eigentlich ein cooles Feature. Seine Ausrüstung an die Gegebenheiten anzupassen, ist durchaus hervorzuheben, doch stellt sich schnell heraus, dass dieses stark beworbene Feature im Gefecht nahezu gleichgültig ist. Vor allem grafisch ist das Spiel ein Totalausfall. Während man vor allem auf dem PC noch Spaß mit dem Spiel haben kann, so ist Homefront: The Revolution ein reinstes Trauerspiel auf den Konsolen. Wobei die PS4 hier noch im Vorteil ist. Auch die neusten Patches brachten keine Besserung, so dass das Spiel auf den Current-Gen-Konsolen fast unspielbar ist. Freezes und matschige, verschwommene Texturen sind besonders auf der Xbox One lästig. Aber auch so schleichen sich hin und wieder nervige Bugs ein, die die Lust auf Revolution ordentlich verderben.

Auch der zunächst hoffnungsvolle Koop-Modus, der durchaus das Potential besaß, die schlechte Solo-Kampagne zu entlasten, versagt. Denn in diesen (nur sech) Missionen kommt es auf eine gute Koordination an, die jedoch durch grafische und computerbasierte Mängel zur größten Herausforderung wird – die eigentliche Befreiung Amerikas wird da nur zur Nebensache.

Fazit: Homefront: The Revolution hätte mit den unendlichen Potential seinen Vorgänger in die Schranken weisen können, aber was nun in dieser Fortsetzung die Spieler vorfinden, ist enttäuschend. Das schwache Missionsdesign, Unmengen von Grafikfehlern und unzählige weitere Probleme sind auf die Dauer einfach nur frustrierend. Die erhoffte Revolution bleibt gefühlstechnisch – zu mindestens auf der Xbox One – aus. Minimal besser ist die Performance auf der PS4, dessen Bild schärfer ist. Einen größeren Sprung nach vorne macht die PC-Version, die in allen Belangen deutlich stabiler und ansehnlicher läuft.

Plattform: PS4 | XBOX ONE | PC

USK 18 (rot)Genre:                    Shooter
Entwickler:               Dambuster Studios
Publisher:                Deep Silver     
Veröffentlichung:         20. Mai 2016

(Quelle: Xbox)

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