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FREE STATE OF JONES | Die Rebellion hinter der Rebellion

Ein episches Action-Drama vom Die Tribute von Panem – Hunger Games – Regisseur Gary Ross mit OSCAR-Preisträger Matthew McConaughey: FREE STATE OF JONES erzählt vom erbitterten Kampf für Gleichberechtigung und Menschenrechte.

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© EuroVideo

Inhalt

Die Vereinigten Staaten von Amerika zur Zeit des Bürgerkriegs: Der aufsässige Farmer Newton Knight (Matthew McConaughey) aus Mississippi verlässt nach der Zweiten Schlacht um Corinth im Jahr 1862 die Armee der Konföderierten, weil er sich mit deren Werten – Sezession und Sklavenhaltung – nicht identifizieren kann. Als Akt der Rebellion tut er sich mit anderen desertierten Soldaten und sogar einer Anzahl von Sklaven zusammen, um einen eigenen Staat unter den Namen „Free State of Jones“ zu gründen. In Knights beispielloser Gemeinde leben Weiße und Schwarze in Frieden miteinander und kämpfen gemeinsam gegen die Südstaaten. Zu seinen Mitstreitern gehört neben dem entflohenen Sklave Moses Washington (Mahershala Ali) auch seine Liebste, die einstige Sklavin Rachel (Gugu Mbatha-Raw).

Kritik

Da wären wir wieder: ein Film, der es wieder nicht in die deutschen Kinos geschafft hat, der es jedoch die Aufmerksamkeit verdient hätte. Endlich mal ein Film, der in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs angesiedelt ist, aber den Focus auf den Schatten legt. Im Verborgenen liegt der Kern einer Rebellion gegen die Aufständischen aus dem Süden. Erfrischend und bedrückend zugleich, denn einerseits bekommen wir keine klassische Geschichtsstunde von Gary Ross gezeigt, sondern endlich auch mal einen spannenden Einblick hinter die Kulissen einer Miliz, dessen Anführer Matthew McConaughey einmal mehr zeigt, zu was er im Stande ist schauspielerisch zu leisten. Fernab von CGI, Remake und „Hauptsache es knallt“ erleben wir mit FREE STATE OF JONES einen schönen und mehr als gelungenen Film, der auch mal andere Seiten der amerikanischen Geschichte authentisch und intensiv beleuchtet. Selbst wenn McConaughey der einzige für den Laien bekannte Darsteller in diesem Film sein wird (ich zähle mal lieber auch Keri Russell auf, sonst gibt es Ärger), so muss man dennoch auch den restlichen Cast lobend hervorheben. Alles läuft trotz der Gewalt, so harmonisch und ergreifend ab – mit einer Prise von Unschuld. Ehrlichkeit findet man heutzutage selten in Filmen, aber Ross packt davon sehr viel in Free State of Jones. Selbst wenn man mit der Thematik dieser Epoche nicht auf Anhieb etwas anfangen kann, mindert das nicht den Film. Einzig die Liebe zu qualitativ gut gemachten Filmen, etwas Zeit und Verständnis reichen aus, um einen anspruchsvollen Abend mit Matthew McConaughey & Co zu verbringen.

Fazit: Mit den Jahren wird Matthew McConaughey immer besser. Seine Anwesenheit und Darstellung einer reellen Person sowie die wahre Geschichte, verpackt in grandiosen Aufnahmen, machen daraus ein Kinoerlebnis für Zuhause.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Free State of Jones
Produktionsland/-jahr:   US 2016
Laufzeit:                139 min
Genre:                   Action, Biografie, Drama

Regie:                   Gary Ross
Drehbuch:                Gary Ross
Kamera:                  Benoît Delhomme

Kinostart:               -
Home Entertainment:      10. November 2016

Verleih:                 EuroVideo

(Quelle: EuroVideo Medien)

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