Auf dem Highway ist die Hölle los

AUF DEM HIGHWAY IST DIE HÖLLE LOS | Mit Vollgas durch die USA

Mit einem immensen Staraufgebot (Burt Reynolds, Roger Moore, Jackie Chan, Dean Martin, Sammy Davis Jr., Farraw Fawcett, Peter Fonda uvm.) schafft Hal Needham mit AUF DEM HIGHWAY IST DIE HÖLLE LOS eine Kultkomödie voller Tempo, Stunts und irrwitzigem Humor, die 1981 fünf Millionen Kinobesucher in Deutschland begeisterte.

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© Winkler Film

Inhalt

Alle zwei Jahre findet in den USA ein berüchtigtes illegales Autorennen von der Ost- zur Westküste statt – der Cannonball Run. Das lockt die verrücktesten Draufgänger an, wie den als Rettungsfahrer getarnten J.J. McClure (Burt Reynolds), die beiden Schlitzohren in Priesterkostümen Blake (Dean Martin) und Fenderbaum (Sammy Davis Jr.), den Astin Martin fahrenden Playboy Seymour (Roger Moore) oder zwei durchgeknallte Japaner (u.a. Jackie Chan) mit ihrem High-Tech-Subaru. Mit heißen Schlitten und fiesen Tricks kämpfen sie bei diesem Rennen ohne Regeln gegeneinander und gegen die Polizei.

Kritik

Wenn wir ehrlich sein müssen, dann ist AUF DEM HIGHWAY IST DIE HÖLLE LOS sicherlich kein Film mit der hellsten Kerze. Viele haben eine festgefahrene Meinung zu diesem Klamauk’schen Klassentreffen damaliger Stars aus Hollywood. Doch vereint der Film so viele schlechte Aspekte, dass er einfach gut ist und nicht umsonst mit „kult“ geadelt wurde. Er ist ein zeitloser Klassiker, welcher von der Größenordnung an namenhaften Darstellern sogar die Titel aus dem „Marvel Cinematic Universe“ übertrifft: von Burt Reynolds über Roger Moore als 007-Verschnitt, vom asiatischen Grashüpfer Jackie Chan über legendäre Auftritte von Dean Martin und Sammy Davis Jr. als abgedrehtes Priester-Duo bis zur blonden Ikone Farah Fawcett. Der ganze Star-Salat funktioniert dabei wie ein Episodenfilm, der schließlich auf ein gemeinsames Ende zu läuft. Über die Story lässt sich ja bekanntlich streiten, dafür gibt es jede Menge netter Gags und natürlich coole Autos, die die schwache Story erheblich aufwerten und damit in den Hintergrund rückt. Wenn man auf der Suche ist, nach einer tiefgründigen Reise in die menschliche Psyche, sollte sich anderweitig einen Film suchen. Needhams Film ist die Inkarnation des Gute-Laune-Popcorn-Kinos mit solider Schauspielleistung aller Beteiligten – ein kurzweiliger Spaß.

Fazit: Legt die Gurte an und scheißt auf Geschwindigkeitsbegrenzungen – der Film ist munterer Spaß in Reinkultur mit dem kultigen Touch der 80er Jahre. 

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           The Cannonball Run
Produktionsland/-jahr:   US 1981
Laufzeit:                95 min
Genre:                   Action, Komödie

Regie:                   Hal Needham
Drehbuch:                Brock Yates
Kamera:                  Michael Butler

Kinostart:               2. Oktober 1981
Home Entertainment:      12. Dezember 2016

Verleih:                 Winkler Film

(Quelle: Universum Film)

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