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BIBI & TINA – TOHUWABOHU TOTAL | Zum 4. Mal ein lautstarkes …Hex-Hex!

Bibi und Tina läuft ein widerspenstiger Ausreißer in die Arme, der von seiner Familie verfolgt wird. Außerdem gibt es Ärger auf Schloss Falkenstein. Und dann wird zu allem Überfluss auch noch Tina entführt. Viel los im vierten Streich BIBI & TINA – TOHUWABOHU TOTAL.

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© DCM

Inhalt

Egal wohin man sieht, es herrscht einfach nur Chaos: Bibi (Lina Larissa Strahl) und Tina (Lisa-Marie Koroll) läuft ein ziemlich widerspenstiger Ausreißer in die Arme, der sich wenig später als Mädchen entpuppt und von der eigenen Familie verfolgt wird. Dessen Vater ist so weltfremd und stur, dass selbst Bibi mit ihrer Hexerei nicht dagegen ankommt. Unterdessen befindet sich Schloss Falkenstein im Umbau, weshalb der Graf (Michael Maertens) völlig überfordert ist und Alex (Louis Held) will am liebsten ein Musik-Festival auf dem Gelände veranstalten und sich deshalb seinem Vater widersetzen. Und dann wird zu allem Überfluss auch noch Tina entführt. Bei all dem Durcheinander müssen die Freunde kräftig zusammenarbeiten, um etwas zu bewirken, denn nur gemeinsam bewegt man auch was – und nicht mit Hexerei.

Kritik

Wie schnell doch die Zeit verrennt und wir uns schon beim vierten und letzten Teil des Franchises wiederfinden. BIBI & TINA – TOHUWABOHU TOTAL, Tohuwabohu Total trifft diesmal voll ins Schwarze, denn geht es in rund 111 Minuten Drunter und Drüber: So viele Vorkommnisse und tonale Wechsel, politische Aufarbeitung und typische Mädchenkrisen bestimmen das Bild dieser sympathischen Hexen. Wer meint, dass es sich bei Bibi & Tina – Tohuwabohu Total noch immer um einen süßen Mädchenfilm handelt, wird vn Detlev Buck eines Besseren belehrt. In all den vorangegangenen Teilen war es Schonkost, doch diesmal bekommen wir die ganze Bandbreite an Polit-Themen zu spüren bekommen: Flucht, Vorurteile, die Unterdrückung der Frau, konservative Weltanschauungen und die allgemeine Angst vor dem Fremden und Andersartigen. Sicher wirft das die Frage auf, wie viel Politik ein Kinderfilm verträgt, aber auch Bibi und Tina werden älter und mit ihnen verändern sich auch die allgemeinen Themen im Film. Es ist ein moderner Kniff von Buck hier auf Politik zu setzen, denn dies öffnet das Fenster für mehr Zuschauer, für mehr ältere Zuschauer. Man muss eben mit der Zeit gehen und seinen Charakteren den nötigen Freiraum zur Entfaltung und Entwicklung geben. Hier macht Buck vieles richtig. Ein Paradebeispiel für eine gegenwärtige Adaption des politischen Weltgeschehens ist der kuriose, aber sympathische Bauunternehmer Dirk Trumpf, der um Schloss Falkenstein eine Mauer bauen will. So erschreckend echt, aber auch genial parodiert.

Fazit: Mit Bibi & Tina – Tohuwabohu Total sind die einstigen kleinen Hexen zu jungen Frauen geworden und stellen sich nicht der Frage, wie süß ein Junge ist, sondern setzen sich mit aktuell politischen Themen auseinander. Sicherlich wird das dem ganz kleinen Fan kein Dorn im Auge sein, aber den älteren Zuschauern könnte es nach dem Kinobesuch ziemlich auf der Zunge brennen. Liebe Eltern, stellt euch auf ein politisches Kreuzverhör ein.

FSK ab 0 (weiß)Originaltitel:           Bibi & Tina - Tohuwabohu Total
Produktionsland/-jahr:   DE 2017
Laufzeit:                111 min
Genre:                   Abenteuer

Regie:                   Detlev Buck
Drehbuch:                Detlev Buck, Bettina Börgerding
Kamera:                  Marc Achenbach

Kinostart:               23. Februar 2017
Home Entertainment:      -

Verleih:                 DCM

(Quelle: DCM)

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