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OUIJA – URSPRUNG DES BÖSEN | Alles hat ein Ende, nur der Spuk hat zwei

Nach dem besonderen Erfolg des Films Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel im Jahr 2015 folgt nun eine weitere Geschichte. OUIJA: URSPRUNG DES BÖSEN enthüllt, wann und wie das Grauen wirklich seinen Anfang nahm. 

Ouija 2

© Universal Pictures Home Entertainment

Inhalt

Los Angeles 1965: Die verwitwete Alice Zander (Elizabeth Reaser) lebt zu den Hochzeiten der wilden 60er mit ihren beiden Töchtern Paulina und Doris (Annalise Basso und Lulu Wilson) in der kalifornischen Millionen-Metropole. Ihren Lebensunterhalt verdient Alice damit, Ahnungslosen mit ihrem Ouija-Spielbrett, und mit der Hilfe ihrer Töchter, die volle Ladung Dämonen-Spuk vorzuschwindeln. Der Spaß ist allerdings sehr schnell vorbei, als Alice bei einer Séance unfreiwllig einen echten Geist zu sich einlädt, der Besitz von der jüngsten Tochter Doris ergreift. Und dieser ist alles andere als harmlos. Zeit für Mutter und Tochter, sich unvorstellbaren Ängsten zu stellen, um die Jüngste der Familie zu retten und das Böse zurück auf die andere Seite zu schicken.

Kritik

Kaum zu glauben, dass einst der erste Teil Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel und nun das Prequel aka Fortsetzung OUIJA – URSPRUNG DES BÖSEN auf ein beliebtes Hasbro-Brettspiel basiert. Wundern sollte dies uns eigentlich nach Battleship nicht mehr, aber in Anbetracht dessen, dass es sich um einen Horrorfilm handelt, darf man sich leicht die Augen reiben. Das Prequel darf sich auch einige Sternchen mehr ins Fleißbuch kleben, als noch sein Vorgänger. Diese war zwar sehr erfolgreich an den Kinokassen, aber Kritiker und die anschließenden Meinungen des Publikums waren geteilt. Dennoch wagte man einen Sprung zum Ursprung und serviert nun in edler The Conjuring-Optik eine Hommage an die 60er-Jahre. Der gesamte Look des Films und die Ursprünglichkeit der Effekte begeistert auf ganzer Linie, wenngleich man die Bremse seitens Bay und Blum in der Inszenierung von Flanagan anmerkt. Viele gute kreativen Ideen werden nicht vollends ausgeschöpft, was dem Gesamteindruck des Films leicht schadet. Hätte Flanagan freie Hand gehabt, so wäre noch mehr drin gewesen. Immerhin ist Ouija – Ursprung des Bösen besser als der erste Teil und das hat schon einiges zu heißen. Was man dem Film vorwerfen könnte, ist die fehlende Eigenständigkeit im Sumpf an Horrorfilme der vergangenen Jahre. Zu stark sind die Einschläge von The Conjuring & Co. Ansonsten ist dieser Ausflug in die Welt der Dämonen wieder einmal ein Highlight und stellenweise leider auch unfreiwillig komisch.

Fazit: Nicht der beste Horrorfilm aller Zeiten, aber eine deutliche Steigerung zum Vorgänger. Flanagan verfolgt gute Ansätze, die sicherlich nicht gänzlich ihr Potential entfalten können, weil zwei größere Filmemacher zu nervös mit der Handbremse gespielt haben. Dann wäre Ouija – Ursprung des Bösen ein überdurchschnittlich erfreulicher Film geworden, so ist er nicht mehr als kurzweiliges Mittelmaß mit Drang in die obere Tabellenhälfte des Grauens. 

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Ouija: Origin of Evil
Produktionsland/-jahr:   US/JP 2016
Laufzeit:                99 min
Genre:                   Thriller, Horror

Regie:                   Mike Flanagan
Drehbuch:                Mike Flanagan, Jeff Howard
Kamera:                  Michael Fimognari

Kinostart:               20. Oktober 2016
Home Entertainment:      23. Februar 2017

Verleih:                 Universal Pictures Home Entertainment

(Quelle: Universal Pictures Home Entertainment)

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