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POWER RANGERS | Fünf Teenies für ein irdisch-bombastisches Hallelujah

Sie sind seit über 20 Jahren ein globales Phänomen: die POWER RANGERS. Millionen Fans lieben ihre Abenteuer. Jetzt übernimmt eine neue Generation junger Helden die Aufgabe, die Welt vor der Zerstörung durch Außerirdische zu bewahren.

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© STUDIOCANAL

Inhalt

5 Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Jason (Dacre Montgomery), Kimberly (Naomi Scott), Billy (RJ Cyler), Trini (Becky G) und Zack (Ludi Lin) haben nichts weiter gemeinsam, als auf dieselbe High School im Städtchen Angel Grove zu gehen. Als Jason und Billy durch Zufall auf etwas stoßen, das sie für uralte Fossilien halten, erwecken sie eine außerirdische Macht, die die Menschheit auslöschen will. Die Ereignisse überschlagen sich und schweißen die fünf Teenager zusammen, als sie plötzlich auf unerklärliche Weise Superkräfte besitzen! Dass ihre neu erworbenen Fähigkeiten nicht nur ein Spiel sind, stellt sich schnell heraus, als ihnen Zordon (Bryan Cranston), der einstige Red Ranger als Hologramm erscheint. Von ihm erfahren sie, dass die Außerirdische Rita Repulsa (Elizabeth Banks) mit ihrer Alien-Armee einen Angriff auf die Erde plant. Um die Welt retten zu können, müssen die 5 nun innerhalb weniger Tage lernen, was normalerweise Jahre dauert: echte Power Rangers zu werden!

Kritik

Rot, Pink, Blau, Schwarz, Geld! Nein, wir befinden uns nicht im Kunstunterricht, sondern wir assoziieren mit diesen Farben eine Kindheitserinnerung. Seit über 20 Jahren begeistern die POWER RANGERS die Welt mit ihrem Feldzug gegen die außerirdischen Mächte. Nun ist es an der Zeit eine neue Generation an Kriegern in den Kampf zu schicken und dieses Event kann sich absolut sehen lassen. Es ist ein Risiko einen Kult zu rebooten. Dass dieses Phänomen nicht ungewöhnlich ist, wissen wir nicht erst seit gestern. Ideen sind knapp, also bedient man sich an der Vergangenheit und hofft erneut einen Kassenschlager zu platzieren. Mutig, das hier gleich nach den Sternen gegriffen wird und die Power Rangers nun mit einem neuen Film ins Rennen um die Gunst des Zuschauers geschickt werden. Das ist insofern mutig, weil die Fangemeinde riesig und weltweit aktiv ist. Als ich davon gehört habe, dass die Power Rangers zurückkehren auf die große Leinwand wich meine anfängliche Freude, der stark aufkommenden Skepsis. Ich fragte mich: „Kann das gut gehen?“ Für meine Begriffe konnte der Film eigentlich nur verlieren. Meine Erwartungen waren enorm hoch. Ich bin mit den Power Rangers aufgewachsen, verbinde so viele schöne Momente mit ihnen. Eine Enttäuschung hätte ich sicherlich nicht verkraften können. Das mag in erster Linie nerdig klingen, aber ich verurteile Wendy-Leser auch nicht. Der Film an sich lebt definitiv von seinem Flair. Der fiktive Handlungsort Angel Grove hat sich scheinbar nicht verändert. Alle Bewohner wirken zufrieden und gehen ihren Aufgaben nach. Darunter auch die fünf Teenies, die auserwählt wurden, fortan die abgefahrene Gruppierung gegen die dunklen Mächte zu bilden. Es ist schön, dass man hier auch Nachwuchsdarsteller setzt, statt auf bereits etablierte Darsteller zurückzugreifen. Dies lässt alles unverbraucht und authentisch wirken. Zu dem kann sich die Zielgruppe besser mit ihnen identifizieren. Ist das gegeben, besuchen auch mehr Kids die Kinos. Dennoch braucht man das eine oder anderen Hollywood-Urgestein, um auch den Eltern eventuell etwas zu bieten. So wird aus Elizabeth Banks kurzerhand Rita Repulsa, schlechte Laune und böse Absichten inklusive, und aus Bryan Cranston Zordon, der Mentor der Rangers (wenngleich er nur als virtuell-animierte Präsenz in Erscheinung tritt). Ok, Bill Hader leiht dem kleinen Roboter Alpha 5 noch seine Stimme, aber dann war es das auch schon mit der bekannten Prominenz. Die fünf ambitionierten Nachwuchsdarsteller Dacre Montgomery, Naomi Scott, RJ Cyler, Becky G und Ludi Lin machen allesamt ihre Sache wirklich gut. Wirken sogar richtig überraschend in manchen Szenen. Auch Project Almanac-Regisseur Dean Israelite hat sein junges Ensemble gut im Griff und inszeniert die Neuauflage der Power Rangers mit treuer Hand am Original. Die Effekte sind ebenfalls gut und lassen vor allem beim Auftritt der Zords nichts zu wünschen übrig. Dieser Moment, wo die Rangers ihre maschinellen Gefährten besteigen, ist der mitunter erhabenste Moment, neben dem Roarrrr von Godzilla 2014, den ich jemals hatte beim Schauen eines Films. Die Power Rangers sind Kulturgut und können sich auch 2017 absolut sehen lassen.

Fazit: Go Go Power Rangers! Wie haben ich diese Formation vermisst. An die heutige Zeit und an die Sehgewohnheiten des jungen Publikums angepasst, erleben wir zwei Stunden lang ein nostalgisches Spektakel, dass uns mit funkelnden Augen noch Tage, Wochen, Monate danach begeistert zurücklassen wird. 

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Power Rangers
Produktionsland/-jahr:   US/CA 2017
Laufzeit:                124 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Fantasy

Regie:                   Dean Israelite
Drehbuch:                John Gatins
Kamera:                  Matthew J. Lloyd

Kinostart:               23. März 2017
Home Entertainment:      3. August 2017

Verleih:                 STUDIOCANAL

(Quelle: STUDIOCANAL Germany)

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