Die Besucher (3)

DIE BESUCHER – STURM AUF DIE BASTILLE | An der Zeitreise-Kreuzung falsch abgebogen… schon wieder

Nachdem Graf Godefroy de Montmirail und sein Knappe Jacquouille das 20. Jahrhundert verlassen haben, wollten sie eigentlich wieder in ihre Zeit zurückkehren. Stattdessen landen sie versehentlich in einer Ära der politischen und sozialen Umbrüche: 1789 inmitten der Französischen Revolution in Paris.

Die Besucher - Sturm auf die Bastille

© Universum Film

Inhalt

Der Ritter Godefroy (Jean Reno) ist mit seinem Diener Jacquouille (Christian Clavier) mithilfe eines Wundermittels bereits zweimal aus dem 12. Jahrhundert in die Gegenwart gereist. Dabei haben sie allerlei Abenteuer erlebt, aber jetzt wird es nochmal richtig chaotisch, denn die zwei Knalltüten verschlägt es dieses Mal ins Jahr 1793 und damit mitten rein in die Französische Revolution. Als ob ein Besuch in einem Land im Umbruch und voller Tumulte nicht schon haarig genug ist, bringen die mittelalterlichen Haudegen zu allem Überfluss auch noch schlechte Angewohnheiten und Erfahrungen aus der Neuzeit mit. Dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Glühbirnen existierten, ist noch das geringste Problem für die mit modernen Flüchen um sich schmeißenden Besucher mit zweifelhaftem Benehmen. Aber wie kommen sie nur wieder aus diesem Schlamassel heraus?

Kritik

DIE BESUCHER – STURM AUF DIE BASTILLE ist der dritte Teil des in Frankreich beliebten Franchises über einen Ritter und seinem verrückten Knappen, die durch die Zeit reisen. 1993 mit Die Besucher gestartet, folgte 1998 der zweite Teil Die Zeitritter – Auf der Suche nach dem heiligen Zahn. In den ersten beiden Werken ging es für das Duo vom Mittelalter in die Gegenwart. Auf den Weg zurück ins Wohnzimmer des 11. Jahrhunderts haut es Jean Reno und Christian Clavier jedoch in eine stürmische Zeit des Umbruchs. Sie landen schnurstracks im 18. Jahrhundert. Es stellt sich wie so oft die Frage: Braucht man eine Fortsetzung, vor allem zum dritte Mal? Ehrlich gesagt wäre der Die Besucher – Sturm auf die Bastille nicht notwendig gewesen, aber wachsen Charaktere einem ans Herz, soll stellt sich die Frage eigentlich nicht. Man muss die Sache aber auch nicht schön reden. Er ist definitiv der schwächste Teil der Reihe, aber mit dem gewohnten Cast und der so üblich-chaotischen Thematik, macht der Trip immer noch verdammt Spaß. Reno und Clavier zusammen wie Pech und Schwefel und schaffen viele Freuden in ihrem Handeln. Jede Menge Lacher ziehen sich durch die gesamte Inszenierung, die schlüssig an die Vorgänger anschließt und im Stile derer seine Sache gut macht. Als störend könnte man jedoch das absolut nervige Gelaber der Grafenfamilie empfinden, sowie die unsympathischen Verwandten die Godefroy nicht gerecht wird. Erstaunlich gut sind auch diesmal die so passenden Schauplätze und Kostüme. Sehr viel Wert legte man auf Details, die die Wirkung des Films sicherlich verstärkt haben.

Fazit: Ein freudiges Wiedersehen mit Hindernissen. Ein Trip zu den Verwandten kann witzig werden, aber auch in einer Katastrophe enden. Lustiger Klamauk mit Schwächen, der aber punktet mit Darsteller und Settings.

FSK ab 12 (grün)Originaltitel:           Les Visiteurs: La Révolution 
Produktionsland/-jahr:   FR/BE/CZ 2016
Laufzeit:                110 min
Genre:                   Komödie

Regie:                   Jean-Marie Poiré
Drehbuch:                Christian Clavier, Jean-Marie Poiré
Kamera:                  Stéphane Le Parc

Kinostart:               -
Home Entertainment:      12. Mai 2017

Verleih:                 Universum Film

(Quelle: Universum Film)

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