Shooter

[Staffel 1] SHOOTER | Was bleibt, ist Zeit für die wesentlichen Dinge

Die Serie SHOOTER erzählt die Geschichte des Scharfschützen Bob Lee Swagger, der die Ermordung des Präsidenten verhindern soll, aber schließlich selbst unter Verdacht gerät, das Attentat geplant zu haben.

SHOOTER

© Paramount

Inhalt

Nach einem Kampfeinsatz in Äthiopien, wo der Marine Bob Lee Swagger (Ryan Phillippe) als Scharfschütze im Einsatz war, ist er in die USA zurückgekehrt. Von seinem ehemaligen kommandierenden Offizier und jetzigen Secret-Service-Agenten Isaac Johnson (Omar Epps) wird er aus dem selbst gewählten Ruhestand geholt. Johnson bittet ihn um Hilfe, weil ein Attentat auf den US-Präsidenten angekündigt wurde und Swagger für fähig gehalten wird, dies zu verhindern. Erst sehr spät bemerkt er, dass man ihn als Sündenbock für den versuchten Mord ausgewählt hatte und er im Zuge der Terrorabwehr hätte sterben sollen. Dank seines hellen Verstandes und seiner Kampferfahrung gelingt es ihm unterzutauchen. Nur knapp ist er seinen Jägern, die den gesamten Polizeiapparat hinter sich haben, meist einen Schritt voraus. Dabei muss er alle seine Fähigkeiten aufbieten und darf niemandem trauen. Seine einzige Chance sieht er darin den eigentlichen Attentäter zu finden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, um so seine Unschuld zu beweisen. Da auch permanent Swaggers Frau und Tochter in Gefahr sind, weil er durch sie erpressbar ist, muss er auch versuchen sie zu schützen.

Kritik

Shooter mit Mark Wahlberg war 2007 unter Regie von Antoine Fuqua ein genialer und fesselnder Film. Ungeschönt und schmutzig kam nun eine Serienadaption auf den Markt, die dem Film in jeglichen Punkten die Stirn bieten kann. Die anfängliche Skepsis, dass eine Serie mit der Thematik umgesetzt wird und Mark Wahlberg fortan von Ryan Phillippe beerbt wird, waren nicht von der Hand zu weisen. Doch was unter dem Strich Phillippe daraus gemacht hat und wie er sein starkes Pendant würdig vertritt, ist schon sehenswert. Ryan Phillippe hatte es in den letzten Jahre eben nicht leicht von sich aufmerksam zu machen. Nach guten Filmen zu beginn seiner Karriere, dümpelte er nur so dahin. Low-Budget-Produktionen und Kassenflops bestimmten fortan sein Portfolio. Mit SHOOTER hat er das Vertrauen bekommen und die Unterstützung von Mark Wahlberg und liefert seit Jahren eine grandiose Leistung ab. Die Rolle des rachsüchtigen Scharfschützen, der verraten wurde, steht ihm außerordentlich gut. Oft wird er unterschätzt, aber mit seiner Darbietung straft er die Kritiker ab. Er fügt sich gut in das restliche Ensemble ein. Es wirkt alles frisch, trotz schmutziger Handschrift. Der Vorteil der Serie gegenüber dem Spielfilm ist eindeutig die Zeit. Wesentlich mehr bleibt übrig um Zusammenhänge und Charakterentwicklungen zu erleben. Zudem bekommen wir als Zuschauer wesentlich mehr Raum, um mit den Figuren warum zu werden und uns mit ihnen gegebenenfalls zu identifizieren. Die Serie versteht sich in meinen Augen wie ein Upgrade mit noch mehr Action und Drama. Von der ersten bis zur letzten Minuten aufgeladen mit Spannung und Dramatik. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf.

Fazit: Viele neue Handlungsstränge, Rückblenden und feinere Nuancen in der Charakterzeichnung führen zu einer gelungenen Serien-Umsetzung, die mit Ryan Phillippe in der Hauptrolle gewöhnungsbedürftig ist, aber bis zum Ende überzeugen kann. Zurecht kommt eine zweite Staffel!

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Shooter
Produktionsland/-jahr:   US 2016
Laufzeit | Folgen:       398 min | 10 Folgen
Genre:                   Drama, Action

Regie:                   Simon Cellan Jones, Christoph Schrewe, Adam Davidson uvm.
Idee:                    John Hlavin
Kamera:                  Jaime Reynoso, Mike Eley   

Dt. Erstausstrahlung:    24. November 2016 auf Sky 1
Home Entertainment:      15. Juni 2017

Verleih:                 Paramount (Universal Pictures)

(Quelle: tvpromosdb)

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