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BABY DRIVER | You Drive Me Crazy

BABY DRIVER handelt von einem talentierten jungen Fluchtwagenfahrer, der sich ganz auf den Beat seiner persönlichen Playlist verlässt, um der Beste in seinem Job zu werden.

Baby Driver

© Sony Pictures Releasing

Inhalt

Fluchtwagenfahrer Baby (Ansel Elgort) hat einen Tinnitus, weswegen er ständig über Kopfhörer Musik hört. Doch dies macht ihn trotz seiner jungen Jahre auch zu einem der besten in seinem Job: Zu den Klängen seiner persönlichen Playlist rast er jedem Verfolger davon, ein Talent, welches Gangsterboss Doc (Kevin Spacey) auszunutzen weiß. Bei ihm steht Baby in der Schuld und daher muss er für Doc Aufträge als Fluchtwagenfahrer ausführen und zum Beispiel Buddy (Jon Hamm), dessen Freundin Darling (Eiza Gonzalez), den fiesen Griff (Jon Bernthal) und den unberechenbaren Bats (Jamie Foxx) bei ihren Coups kutschieren und anschließend dafür sorgen, dass sie den Cops entkommen. Dabei hat sich Baby in Kellnerin Debora (Lily James) verliebt und will eigentlich aussteigen. Doch vorher gibt es noch einen letzten Auftrag zu erledigen…

Kritik

Edgar Wright ist ein Virtuose, ein Mann des skurrilen, wie auch cleveren Fachs der Filmemacher. Seine Handschrift ist unvergleichlich. Sie zeichnet sich durch eine besonderen Prise Humor, Ironie und Parodie aus. Zur Perfektion in der Cornett-Trilogie gereift, erlebte sie einen weiteren kultigen Aufschwung in Attack the Block. Die Tatsache, das Aliens in einem kriminellen Wohnviertel ihr Unwesen treiben und Kids den Kampf gegen die Kreaturen aufnehmen, ist einfach nur grandios und zeigte den Spagat von Action, Witz und bedingungsloser Brutalität auf, die auch vor Halbstarken keinen Halt macht. Nimmt man Wrights frühere Werke zusammen, haben wir unter dem Strich BABY DRIVER. Wieder ein neuer Gipfel des Wright’schen Kreativ-Gipfels, der in einer unglaublich guten Eröffnungsszene beginnt, sich wahrscheinlich in extremer Gewalt zu verirren scheint, aber am Ende derart positiv befriedigend ist, dass er in die Analen des Kinojahres 2017 eingehen wird. Hinzu gesellt sich ein Soundtrack in bester Guardians of the Galaxy-Manier und rahmt die zweitrangige Handlung, begünstigt aber einen widerspenstigen Cast, der allerhand Namen aus Hollywood vertritt. Ansel Elgort, ein ambitionierter Jungdarsteller, Jamie Foxx, der ultimative Profi, Jon Bernthal, der Serienjunkie oder ‚The Godfather‘ Kevin Spacey ist derart prominent, dass sie in Kombination abartig gut passen. Es fühlt sich richtig an, gewollt ohne Zwänge, fokussiert sich Baby Driver auf einen besonderen Mann, der kriminelle Aktivitäten stützt, aber raus aus dem Sumpf des Verbrechens will und gleichsam auf perfide Weise ein Handicap kanalisiert und daraus seinen Profit schlägt. Auf solche Ideen muss man erstmal kommen.

Fazit: Edgar Wright hat sich selbst übertroffen und einen mitreißenden Sommer-Blockbuster mit heißem Beat hingezaubert, der einige Story-Schwächen offenbart, aber im Grunde ein Actionfilm par excellence darstellt. Mit legendären Momenten und der Nuance an brachialer Gewalt, die nicht jedermanns Sache ist. Baby Driver ist definitiv eines der Highlights in diesem eh schon heftigen Kinojahrs.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Baby Driver
Produktionsland/-jahr:   US/UK 2017
Laufzeit:                112 min
Genre:                   Action, Krimi

Regie:                   Edgar Wright
Drehbuch:                Edgar Wright
Kamera:                  Bill Pope 

Kinostart:               27. Juli 2017
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Sony Pictures Releasing

(Quelle: SonyPicturesGermany)

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