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WIND RIVER | Die Spuren im Schnee führen dich zum Mörder

Eine wunderschöne Eiswüste, die aber auch tödliche Gefahren birgt. Hier leben, neben wilden Tieren, die Einwohner des Indianerreservates WIND RIVER. Gewalt, Kriminalität und Hoffnungslosigkeit stehen an der Tagesordnung und wer sich in dieser Wildnis verirrt, stirbt früher oder später den Kältetod. Was treibt eine junge Frau also dazu, barfuß und dünn bekleidet mitten durch diese Einöde zu rennen? Es ist die blanke Angst vor dem, was hinter ihr auf sie wartet…

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© Universum Film

Inhalt

In der schroffen Wildnis des Indianer-Reservats „Wind River“ findet US Wildlife Agent Cory Lambert (Jeremy Renner) die Leiche eines missbrauchten jungen Mädchens. Der Mord erinnert ihn an den Tod seiner eigenen Tochter. Zur Untersuchung des Falls schickt das FBI die frisch aus der Ausbildung kommende Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen). Doch diese ist nicht auf die raue Witterung des vorherrschenden Winters und die damit einhergehende Isolation vorbereitet und engagiert Lambert als Fährtensucher und Führer, der ihr bei den Ermittlungen helfen soll. Gemeinsam dringen sie tief in eine Gegend vor, die von latenter Gewalt und den Elementen geprägt ist. Während Jane gezwungen ist, sich von dem im Rahmen ihrer Ausbildung Gelernten zu lösen und mehr auf ihre Instinkte zu vertrauen, wird Cory mit lange verdrängten Emotionen konfrontiert, als sich ihm die Möglichkeit bietet, nicht nur diesen Mord, sondern auch das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären…

Kritik

Nach ihrem Ausflug ins Superhelden-Universum treffen Jeremy Renner und Elizabeth Olsen in der Eiswüste Nordamerikas wieder aufeinander. Gemeinsam müssen sie einen mysteriösen Mordfall aufdecken, dabei ist die Bedrohung stets an ihrer Seite. Nicht nur die Naturgewalten fordern früher oder später ihren Tribut, auch in dieser abgelegenen Ecke der Welt ist Isolation ebenso tödlich. WIND RIVER lebt nicht nur von dem beeindruckend echten Auftritt der beiden Hauptdarsteller, sondern vor allem auch von der kalten Kulisse. Die Landschaft eingetaucht in weißes Puder, suggeriert es uns Unschuld und Friede, dabei durchziehen blutige Spuren den Schnee.

Der Fim ist ausgewogen. Baut intensiv und kontinuierlich Spannung auf. Die Bildsprache passend gewählt und setzt die Handlung in einen wunderbaren Kontext zur Landschaft. Wenngleich die Geschichte natürlich nicht neu ist, so ist sie auf ihre Weise atmosphärisch dicht und fantastisch umgesetzt. Es ist ein Thriller, der den Zuschauer mit Gewaltspitzen aber durchaus auch zur Verzweiflung bringt. Der uns nach Luft ringen lässt. Ergänzt durch interessante Krimi-Ansätze. Man merkt Sheridan das Gespür für mitreißende Stoffe an, hat er auch bei Sicario und Hell or High Water mitgewerkelt.

Fazit: Durch die Bank ein kurzweiliger Film, der die Erwartungen erfüllt . Der nicht enttäuscht, aber den Plot für mich eine Spur zu schnell auflöst.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Wind River
Produktionsland/-jahr:   UK/US/CA 2017
Laufzeit:                107 min
Genre:                   Drama, Krimi, Mystery

Regie:                   Taylor Sheridan
Drehbuch:                Taylor Sheridan 
Kamera:                  Ben Richardson

Kinostart:               8. Februar 2018
Home Entertainment:      8. Juni 2018

Verleih:                 Universum Film

(Quelle: Universum Film)

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