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PREDATOR – UPGRADE | Der Wolf und die sieben Geißlein

In Shane Blacks explosiver Neuauflage der Predator-Reihe beginnt die Jagd erneut – von den äußersten Ecken des Universums bis in die verschlafenen Straßen der Vororte.

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© 20th Century Fox of Germany

Inhalt

Sniper Quinn McKenna (Boyd Holbrook) und sein Team haben ein sehr unappetitliches Zusammentreffen mit einem Predator, einem technisch hochgerüsteten Alien, das auf der Jagd ist. Dem Soldaten gelingt es, den Predator festzusetzen und ein paar von dessen Ausrüstungsgegenständen an Sohnemann Rory (Jacob Tremblay) zu senden – danach muss er in eine Einrichtung für Veteranen, die psychisch auffällig sind. Das ist immerhin besser als die andere Variante, wie die Behörden mit Zeugen der außerirdischen Bedrohung umgehen (töten), aber natürlich trotzdem nicht das, was sich Quinn als Dank für seine Arbeit vorgestellt hat. Während er in der Gruppentherapie andere Kameraden kennenlernt, darunter den auf schmutzige Witze spezialisierten Coyle (Keegan-Michael Key) und Baxley (Thomas Jane), der am Tourette-Syndrom leidet, gelingt dem inhaftierten Predator die Flucht aus der Militärbasis…

Kritik

Der ultimative Jäger ist zurück: stärker, schneller, intelligenter. PREDATOR – UPGRADE, ein leicht unbeholfener Titel für ein Kultalien, aber defintiv die ideale Zusammenfassung für das, was auf einen zukommt. Es wieder mal Zeit seine Kräfte zu messen. Ein Haufen abgefuckter Ex-Soldaten nimmt es mit einer Alienrasse auf, die es mehr als einmal auf die große Kinoleinwand geschafft hat – mal mehr oder weniger gut. Im Falle von Shane Blacks Fortsetzungs-Neuinterpretation im gleichen Universum ist es ein durchweg hochkarätiger Actioner geworden, der erstaunlich glimpflich bei der Altersfreigabe davon kam. Mit 16 Jahren ist der Film gewiss sehr gut weggekommen. Auf der Blut- und Brutalitätsskala sicherlich überraschend, aber im Falle von Einspielergebnissen durchaus nachvollziehbar. Doch was erwartet den Zuschauer eigentlich? Eine angenehme Mischung aus bekannten und weniger bekannten Darstellern, satten Effekten und grandiosen Kampfszenen zwischen Mensch und Predator. Besonders erfrischend sind die knackigen Sprüche, die durchaus auch als T-Shirt-Aufdruck herhalten können. Da ein großes Lob an die Autoren, die damit eine Hommage an Predator aus dem Jahr 1987 mit einem aufgepumpten Arnold Schwarzenegger geschaffen haben. Dadurch wird Predator – Upgrade deutlich humorvoller als erwartet. Die anfängliche Skepsis ist nach den ersten Minuten doch zügig gewichen und die 100 Minuten sind rasch verflogen. Am Ende schreit man sogar nach mehr und hofft, dass sich der Predator bald wieder zeigt.

Fazit: Er ist zurück und ist bereit zur Jagd. Shane Black hat einem fast todgeweihten Alien neues Leben eingehaucht und nimmt dabei viel Rücksicht auf Fan-Wünsche. Ikonische Sequenzen und Sprüche lassen uns in Nostalgie schwelgen und sorgen somit für einen kurzweiligen Spaß.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           The Predator
Produktionsland/-jahr:   CA/US 2018
Laufzeit:                101 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Sci-Fi

Regie:                   Shane Black
Drehbuch:                Shane Black, Fred Dekker
Kamera:                  Larry Fong

Kinostart:               13. September 2018
Home Entertainment:      -

Verleih:               20th Century Fox of Germany

(Quelle: FoxKino)

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