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ANNA UND DIE APOKALYPSE | Noch nie war eine Zombieseuche so musikalisch

07″Shaun of the Dead“ trifft „La La Land“ in ANNA UND DIE APOKALYPSE, der dank seiner charmanten Jungschauspieler und einem wunderbaren Soundtrack zu Recht internationale Filmfestivals im Sturm eroberte. Noch nie war eine Zombieseuche so witzig wie in dieser originellen Rom-Zom-Com!

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© Splendid Film

Inhalt

Anna (Ella Hunt) sehnt ihren Schulabschluss herbei, um endlich die Kleinstadt Little Haven verlassen und die Welt bereisen zu können, während ihr Vater andere Pläne für sie hat und ihr bester Freund John (Malcolm Cumming) nicht weiß, wie er ihr seine Liebe gestehen soll. Und als ob dies in der Vorweihnachtszeit nicht schon genug wäre, erheben sich plötzlich die Toten aus ihren Gräbern und überschlurfen die Stadt. Um ihre Familie und Freunde zu retten, muss sich Anna singend, tanzend und kämpfend ihren Weg durch eine rasant wachsende Horde von Zombies bahnen und sich der entscheidenden Frage des Lebens stellen: High School, Zombies oder Weihnachtskonzerte – was ist das größere Übel?

Kritik

Wie absurd darf und kann ein Film sein? ANNA UND DIE APOKALYPSE gehört zum Kaliber der totalen Ver- und Entwirrung fester Genre-Stigmata. Glaubst du im ersten Moment an einen reine Teenagerkomödie, trifft dich ein Musicaldrama brutal von der Seite und ehe man sich versieht befindet man sich zu allem Übel auch noch mitten in einer Zombieapokalypse. Ja, die Seuche hat in mehreren Jahrzehnten Filmindustrie schon einige Helden und unliebsame Charaktere in den Tod gerissen und sie anschließend wieder auferstehen lassen. Also was ist nun hier so anders? Erstmal ist der Trashfaktor für Kenner enorm hoch. Das abstruse Geflecht aus unterschiedlichen Genre und einer nicht wirklich vorhanden Geschichte schaffen ein wohliges Gefühl von Geborgenheit und Unterhaltung. Zieht man dann noch den Aspekt einer wirklich gelungenen Anspielung auf viele bekannte Filme wie eben High School MusicalLa La Land oder Shaun of the Dead heran, kann man in der Tat trotz Absurditäten ein kurzweiliges Kinoerlebnis haben. Für jedermann ist der Streifen um eine weibliche Titelheldin umgeben von Herzschmerz und Gedärmen sicherlich nicht zwangsläufig was, doch gerade zur Weihnachtszeit etwas Abwechslung zu WHAM!’s „Last Christmas“ zu bekommen, ist Balsam für Körper und Geist.

Fazit: Netter Klamauk mit erfrischenden Stilbrüchen und viel blutigen Futter für trashige Weihnachten.

FSK ab 16 (blau)Originaltitel:           Anna and the Apocalypse
Produktionsland/-jahr:   UK 2017
Laufzeit:                97 min
Genre:                   Komödie, Musical, Horror

Regie:                   John McPhail
Drehbuch:                Alan McDonald, Ryan McHenry
Kamera:                  Sara Deane

Kinostart:               6. Dezember 2018
Home Entertainment:      -

Verleih:                 Splendid Film

(Quelle: SplendidFilm)

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