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ENZO UND DIE WUNDERSAME WELT DER MENSCHEN | Hund müsste man sein

ENZO UND DIE WUNDERSAME WELT DER MENSCHEN basiert auf Garth Steins Bestseller und ist eine herzerwärmende Geschichte, die aus der Perspektive von Enzo, einem geistreichen und philosophierenden Hund (gesprochen von Kevin Costner) erzählt wird.

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© 20th Century Fox of Germany

Inhalt

Durch die Freundschaft mit seinem Besitzer Denny Swift (Milo Ventimiglia), einem aufstrebenden Formel 1 Fahrer, hat Enzo tiefen Einblick in das Wesen der Menschen bekommen: Er begreift, dass die Techniken, die auf der Rennstrecke angewendet werden, auch von Nutzen sein können, die Stürme des Lebens erfolgreich zu navigieren. Der Film begleitet Denny und die Lieben seines Lebens – seine Frau Eve (Amanda Seyfried), die gemeinsame junge Tochter Zoe (Ryan Kieran Armstrong) und zu guter Letzt, seinen wahren und besten Freund, Enzo.

Kritik

Enzo, ein weiser Hund benannt nach einem Weltklasse-Typen – Enzo Ferrari. Seines Zeichens Rennfahrer von Beruf, ebenso auch Enzos Besitzer Denny Swift, der das gleiche Ziel verfolgt, einmal ein großer Triumphator auf der Strecke zu werden. Enzo ist klug, ein treuer Gefährte und gerade dabei die Menschen besser zu verstehen. Und natürlich darf es in dieser Geschichte an den nötigen Kitsch nicht fehlen. Erst dann ist ein Film mit einem Hund, ein wirklich guter Film. Generell scheint man in Hollywood wieder auf den Hund zu kommen, zeugen Filme wie unter anderem Bailey oder Dog Days davon. Und in bester Hör‘ mal wer da spricht-Manier durchleben wir eine turbulente Fahrt der Gefühle. ENZO UND DIE WUNDERSAME WELT DER MENSCHEN ist ein liebes, zartes Stück ohne größere Experimente. Originell ist was anderes, wirkt sie aber dennoch nach. Aus der Sicht von Enzo werden wir als Zuschauer Zeuge, wie sich Dennys Schicksal erfüllt. Unterschiedliche Lebensabschnitt begehen wir dabei, schmunzeln und weinen, denken nach oder verlieren uns in den unendlichen Weiten der menschlichen Psyche. Begleitet von unzähligen Klischees muss man sich dann entscheiden, ob das gut oder schlecht ist, was Simon Curtis mit der Roman-Verfilmung getan hat. Treu ist er sich allerdings geblieben und folgt dem Muster der Vorlage.

Fazit: Die Vermenschlichung eines Hundes funktioniert besser als gedacht. Enzo und die wundersame Welt ist kein großer Wuff, aber durch seine Perspektive ein abwechslungsreiches Abenteuer horrordurchfluteten Herbst.

FSK ab 6 (gelb)Originaltitel:           The Art of Racing in the Rain
Produktionsland/-jahr:   US 2019
Laufzeit:                109 min
Genre:                   Drama, Komödie, Romanze

Regie:                   Simon Curtis
Drehbuch:                Mark Bomback, Garth Stein (Buch)
Kamera:                  Ross Emery

Kinostart:               3. Oktober 2019
Home Entertainment:      -

Verleih:                 20th Century Fox

(Quelle: FoxKino)

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