Regisseur Walter Hill schickt Nolte und Murphy auf einen wilden Trip und setzt neue Standards bei diesem ultimativen Genre-Mix. In NUR 48 STUNDEN entdecken die Jungs eine Gemeinsamkeit: Beide würden töten, um die Killer zu finden … wenn sie sich nicht vorher gegenseitig umbringen.
.INHALT.
Jack Cates (Nick Nolte) und Reggie Hammond (Eddie Murphy) könnten nicht unterschiedlicher sein und würden sich niemals anfreunden – aber zu Partnern müssen sie wohl oder übel werden. Cates ist ein abgebrühter, kaltblütiger Bulle und einzig darauf aus, den Tod zweier Kollegen zu rächen. Hammond ist ein besserwisserischer Schwerverbrecher, der sich die gebunkerte Kohle von seinem letzten Coup unter den Nagel reißen will. Um die Mörder zur Strecke zu bringen, muss Cates deren Ex-Partner finden – Reggie. Wo liegt das Problem? Hammond sitzt im Knast. Cates muss seine Beziehungen spielen lassen, um für Reggie eine 48-stündige Bewährung zu bekommen… und ihm zum Partner auf Zeit zu machen.
.KRITIK.
Mit der unwiderstehlichen Kombination aus Nick Noltes brachialer Intensität und Eddie Murphys schelmischem Charme gehört NUR 48 STUNDEN zur Riege der erfolgreichsten Actionblockbuster der 80er Jahre. Noch weit vor Beverly Hills Cop, zeigt gerade Eddie Murphy sein unglaubliches Talent.
Hier prallen zwei Welten aufeinander: Jack Cates (Nick Nolte), ein kantiger, abgebrühter Polizist, und Reggie Hammond (Eddie Murphy), ein schlagfertiger Schwerverbrecher. Ein ungleiches Paar, was widerwillig zusammengeführt wird, als Cates nur eine Option hat, um den Mörder seiner Kollegen dingfest zu machen – er muss mit Hammond kooperieren, der nur 48 Stunden Bewährung erhält.
Das Herzstück des Films ist zweifelsohne das Duo Nolte und Murphy. Nolte verkörpert den zähen Polizisten ziemlich überzeugend, während Murphy mit seiner frechen Art und seinen improvisierten Comedy-Einlagen für die perfekte Portion Humor sorgt. Ihre ungleiche Partnerschaft liefert eine Reihe von schlagfertigen Dialogen, die die Lachmuskeln strapazieren.
Die Action-Szenen sind Hill-typisch. Geschickt jongliert er zwischen Spannung und Humor. Die Straßen von San Francisco dienen als beeindruckende Kulisse für Verfolgungsjagden und Feuergefechte, während sich der Soundtrack der 80er Jahre nahtlos in die Atmosphäre des Films einfügt.
Nur 48 Stunden zeichnet sich nicht nur durch seine explosive Action und der coolen Handlung aus, sondern auch durch seine Fähigkeit, die sozialen Spannungen der Zeit zu reflektieren. Der Film wirft einen Blick auf Rassismus und Vorurteile, während er gleichzeitig die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren erkundet, die über ihre Unterschiede hinweg eine unerwartete Verbundenheit entwickeln.
.FAZIT.
Nur 48 Stunden ist ein filmisches Feuerwerk, das die Zuschauer von der ersten Minute bis zum Schluss fesselt. Die Mischung aus adrenalingeladener Action, brillanter Chemie zwischen den Hauptdarstellern und einem Hauch von sozialer Relevanz macht diesen Klassiker zu einem zeitlosen Vergnügen, das zum Glück länger als 48 Stunden im Gedächtnis bleibt.
| Originaltitel | 48 Hrs. |
| Produktionsland/-jahr | USA 1982 |
| Laufzeit | 96 min |
| Genre | Action, Komödie, Krimi |
| Regie | Walter Hill |
| Drehbuch | Roger Spottiswoode, Walter Hill, Larry Gross |
| Kamera | Ric Waite |
| Kino | 29. April 1983 (Westdeutschland) |
| Home Entertainment | 1. November 1989 (VHS) |
| Verleih | Paramount Home Entertainment |

