DIE REISE INS ICH | Ein kultiges Schrumpf-Abenteuer

„Gremlins“-Legende Joe Dante und Produzent Steven Spielberg präsentieren einen raffiniert getricksten und Oscar®-prämierten Science-Fiction-Spass. Martin Short und Meg Ryan tun alles, um in DIE REISE INS ICH den miniaturisierten Dennis Quaid wieder auf Normalmass zu bringen.

.INHALT.

Der Testpilot Tuck Pendelton (Dennis Quaid) wird bei einem wissenschaftlichen Experiment mit Hilfe einer sensationellen Erfindung auf Mikrobengröße geschrumpft. In einem Mini-U-Boot soll er einem Hasen injiziert werden, landet jedoch versehentlich im Hypochonder Jack Putter (Martin Short). Während Tucks Kollegen versuchen, ihn zurückzuholen, eröffnen fiese Gangster, die an der Erfindung interessiert sind, bereits die Jagd auf die beiden Pechvögel. Zum Glück können sie auf auf die Hilfe von Journalistin Lydia (Meg Ryan) bauen.

©️ PLAION Pictures

.KRITIK.

Regisseur Joe Dante entführt uns in seinem Film DIE REISE INS ICH aus dem Jahr 1987 auf eine ungewöhnliche Reise durch den menschlichen Körper. Die Geschichte dreht sich um den Testpiloten Tuck Pendelton (gespielt von Dennis Quaid), der bei einem wissenschaftlichen Experiment auf Mikrobengröße geschrumpft wird. Doch statt in einen Hasen injiziert zu werden, landen Tuck durch ein Versehen in den ahnungslosen Hypochonder Jack Putter (gespielt von Martin Short). Während Tucks Kollegen verzweifelt versuchen, ihn zurückzuholen, geraten die beiden unfreiwilligen Reisegefährten ins Visier fieser Gangster, die hinter der bahnbrechenden Erfindung her sind.

Joe Dante versteht es zu schocken, zu unterhalten und Menschen mit seinen außergewöhnlichen Filmen zum Lachen zu bringen. Nachdem sensationellen Erfolg von Gremlins gelingt dem Regisseur nur drei Jahre später – mit der Hilfe von Steven Spielberg – einen bahnbrechenden Film auf die große Leinwand zu bringen, der in vielerlei Hinsicht seiner Zeit voraus war. Die 80er Jahre brachten mit Ghostbusters, Zurück in die Zukunft oder Terminator immer wieder Filme hervor, die sich in punkto visueller Effekte die Butter stets vom Brot nahmen. Dazu zählt auch Joe Dantes Die Reise ins Ich. Eine Abenteuerkomödie, die verdientermaßen bei den Oscars 1988 die Auszeichnung für die Besten visuellen Effekte mit nach Hause nehmen konnten. Doch davon allein lebt der Film nicht.

Ein weiteres Merkmal, was den Film so erfolgreich und kultig macht, ist das ungleiche Duo Dennis Quaid und Martin Short. Der waghalsige Testpilot, dem die Frauen zu Füßen liegen trifft unfreiwillig auf den tollpatschigen Hypochonder. Aus der Not heraus entsteht eine Beziehung, die das Herzstück des Films bildet. Die gemeinsame Reise voller humorvoller Missgeschicke ist actiongeladen und dynamisch. Ergänzt wird das Ensemble durch Meg Ryan. Die wunderschöne und zugleich zielstrebige Meg Ryan brilliert als Journalistin Lydia, die die Hintergründe der Erfindung aufdeckt. Ihre Rolle ist clever und zeigt, dass Frauen im Film mehr als nur Nebenfiguren sein können. Gemeinsam mit Martin Short als Jack Putter kämpfen sie gegen die Zeit. So ergibt sich ein unterhaltsames Dreieck, dass es bis dato in Hollywood so noch nicht gab.

.FAZIT.

Die Reise ins Ich ist eine unterhaltsame Mischung aus Abenteuer, Komödie und Science-Fiction. Angeführt von einem urkomischen Martin Short und einem lässigen Dennis Quaid, erleben wir ein kultiges Vergnügen mit einer etwas anderen Freundschaft. Tolle Effekte, viel Humor und eine ordentliche Prise Action machen diesen Film zu einem Must-see.



OriginaltitelInnerspace
Produktionsland/-jahrUSA 1987
Laufzeit120 min
GenreKomödie, Action, Abenteuer
RegieJoe Dante
DrehbuchJeffrey Boam, Chip Proser
KameraAndrew Laszlo
Kino10. Dezember 1987 (Westdeutschland)
Home Entertainment22. August 2002 (DVD)
VerleihPLAION Pictures
(Englischer Kinotrailer von 1987 – HD)

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