[Feature] WOLF MAN | Leigh Whannell und Blumhouse hauchen alten Horror-Mythos neues Leben ein

Wenn es um innovatives Horror-Kino geht, gehören Leigh Whannell und Blumhouse zu den bedeutendsten Namen. Ihre Zusammenarbeit hat einige der prägendsten Werke des Genres hervorgebracht: Von den „SAW“-Filmen (Teil 1 bis 3) über die „Insidious“-Reihe bis hin zu Whannells gefeiertem Erfolg „Der Unsichtbare“ (2020), der das klassische Monster als Allegorie für Gaslighting und häusliche Gewalt neu interpretierte. Mit WOLF MAN soll nun das nächste Kapitel in einer von Erfolg gekrönten Zusammenarbeit folgen.

Jason Blum, Gründer von Blumhouse, beschreibt Whannells Fähigkeit, Geschichten von greifbarem Horror zu erzählen:

Seine einzigartige Fähigkeit, aus vertrauten Momenten das Grauen herauszuholen, versetzt ihn in die Lage, Horror zu inszenieren, der nicht skurril wirkt, sondern greifbar und direkt.

Diese Vision führte auch zu ihrem neuesten Projekt: Wolf Man.

(von links) Kameramann Stefan Duscio und Regisseur Leigh Whannell am Set von „Wolf Man“ | ©️ 2024 Universal Studios. All Rights Reserved.

.DER MYTHOS LEBT.

Mit Wolf Man wagt sich Whannell an die Neuinterpretation eines der ältesten Horror-Mythen – die Legende des Werwolfs. Dabei bleibt er seiner Handschrift treu: Er verlagert den Schrecken in eine realistische, intime Welt. Die Geschichte folgt Blake (gespielt von Christopher Abbott), einem Ehemann und Vater, dessen schmerzhafte Transformation in einen Wolf das fragile Gleichgewicht seiner Familie zu zerstören droht. Whannell bricht dabei bewusst mit klassischen Werwolf-Darstellungen und lässt das Publikum die Verwandlung aus Blakes eigener Perspektive erleben – ein mutiger Ansatz, der den Zuschauer mitten ins Geschehen zieht. 

Christopher Abbott als Blake in „Wolf Man“ | ©️ 2025 Universal Studios. All Rights Reserved.

.BACK TO THE ROOTS.

Visuell und technisch setzt Wolf Man auf praktische Effekte, die an Body-Horror-Meisterwerke wie Die Fliege und Das Ding aus einer anderen Welt erinnern. Die Transformation Blakes wurde durch detaillierte Prothesen und Makeup in sieben Stufen dargestellt, eine Hommage an Jack P. Pierces ikonisches Design aus dem 1941er Klassiker. Gleichzeitig taucht die Kamera in die sogenannte „Wolf Vision“ ein, die Blakes geschärfte Sinne und verzerrte Wahrnehmung zeigt – ein Markenzeichen von Whannells kreativer Bildsprache. 

Die Transformation von Christopher Abbott als Blake in „Wolf Man“ | ©️ 2025 Universal Studios. All Rights Reserved.

.HORROR MIT TIEFGANG.

Neben den spektakulären Effekten gelingt Whannell, wie bereits bei Der Unsichtbare, eine emotionale Tiefe: Die Beziehung zwischen Blake und seiner Frau Charlotte (gespielt von Julia Garner) bildet das emotionale Zentrum des Films. Die beiden Schauspielenden verleihen der Geschichte eine bewegende Intensität, die das Publikum nicht nur gruseln, sondern auch berühren wird. 

Julia Garner und Christopher Abbott als Charlotte und Blake in „Wolf Man“ | ©️ 2025 Universal Studios. All Rights Reserved.

.WHANNELL UND BLUMHOUSE – DAS PASST.

Wolf Man zeigt, warum Leigh Whannell und Blumhouse eine unschlagbare Kombination im Horror-Kino sind. Ihre Fähigkeit, Klassiker neu zu erfinden und zugleich fesselndes, emotional aufgeladenes Kino zu schaffen, macht diesen Film zu einem Highlight des Jahres. 



OriginaltitelWolf Man
Produktionsland/-jahrUSA 2025
Laufzeit103 min
GenreHorror
RegieLeigh Whannell
DrehbuchLeigh Whannell, Corbett Tuck
KameraStefan Duscio
Kino23. Januar 2025
Home Entertainment
VerleihUniversal Pictures International Germany

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