Riesige mutierte Spinnen, eine verschlafene Kleinstadt und eine gehörige Portion Humor – ARAC ATTACK – ANGRIFF DER ACHTBEINIGEN MONSTER ist ein Monsterfilm, der sich selbst nicht ernst nimmt und genau deshalb – bis heute – so viel Spaß macht.
.INHALT.
Die Einwohner der verträumten Kleinstadt Prosperity/Arizona erleben, wie Hunderte von kleinen Spinnen aufgrund extrem giftiger Chemikalien zu lastwagengroßen Monstern mutieren. Als endlich Alarm geschlagen wird, mobilisieren Mineningenieur Chris McCormick (David Arquette) und Sheriff Samantha Parker (Kari Wuhrer) die bedrohten Einwohner des Ortes. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die blutrünstigen Bestien auf.
.KRITIK.
ARAC ATTACK – ANGRIFF DER ACHTBEINIGEN MONSTER ist eine Hommage an die klassischen B-Movie-Kreaturen-Horrorfilme der 50er-Jahre, kombiniert mit augenzwinkernder Selbstironie und übertriebener Action.
Die Handlung ist ebenso simpel wie effektiv: In Prosperity, einer abgelegenen Stadt irgendwo in Arizona, gelangt eine Ladung giftiger Chemikalien in die Fänge diverser Spinnen, die daraufhin ins Unermessliche wachsen. Was als harmloses Krabbeln beginnt, entwickelt sich schnell zu einer handfesten Invasion, bei der die achtbeinigen Ungeheuer Häuser überrennen, Menschen einspinnen und für allerlei chaotische Momente sorgen. Im Mittelpunkt stehen der etwas verpeilte, aber gutherzige Chris McCormick (David Arquette) und die taffe Sheriff Sam Parker (Kari Wuhrer), die gemeinsam mit einer Handvoll Überlebender gegen die haarigen Biester antreten.
Die Spinnen selbst sind das Highlight des Films – keine Überraschung. Regisseur Ellory Elkayem inszeniert sie nicht nur als blutrünstige Monster, sondern verleiht ihnen auch eine fast schon humorvolle Note. Ob sie sich hinterrücks anschleichen, durch Lüftungsschächte jagen oder in bester Slapstick-Manier durch die Gegend springen – ihr Verhalten sorgt für eine herrliche Mischung aus Spannung und absurder Komik. Was auch dadurch versteckt wird, dass sie beinah menschliche Laute von sich geben, wenn sie angeschossen, angefahren oder auf eine andere erdenkliche Weise ins Jenseits befördert werden.
Auch visuell setzt Arac Attack auf genau die richtige Dosis Trash. Die CGI-Effekte sind zwar nicht immer realistisch, passen aber perfekt zur überdrehten Atmosphäre des Films und vor allem auch zu der Zeit. Dazu kommt ein mitreißender Soundtrack, der das Geschehen mit rockigen Klängen und dramatischen Untermalungen perfekt ergänzt.
Was den Film besonders unterhaltsam macht, ist sein augenzwinkernder Ton. Die Charaktere wissen, dass sie sich in einer absurden Situation befinden, und reagieren entsprechend mit trockenem Humor und bissigen Kommentaren. Neben David Arquette überzeugt auch eine junge Scarlett Johansson als genervte Teenagerin, die sich zwischen Spinnenangriffen und Familienchaos behaupten muss.



.FAZIT.
Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster ist kein tiefgründiger Horrorfilm, sondern ein unterhaltsamer Monster-Spaß, der sich perfekt für einen Filmabend mit Freunden eignet. Wer riesige Spinnen nicht nur gruselig, sondern auch komisch finden kann, wird hier bestens bedient. Mit seinem charmanten B-Movie-Flair, sympathischen Charakteren und kreativen Spinnenattacken hat sich der Film längst einen Platz im Kultkino verdient.
| Originaltitel | Eight Legged Freaks |
| Produktionsland/-jahr | USA 2002 |
| Laufzeit | 99 min |
| Genre | Action, Komödie, Horror |
| Regie | Ellory Elkayem |
| Drehbuch | Ellory Elkayem, Randy Kornfield, Jesse Alexander |
| Kamera | John S. Bartley |
| Kino/Streaming | 10. Oktober 2002 |
| Home Entertainment | 6. März 2003 |
| Verleih | PLAION Pictures |

