In PADDINGTON IN PERU kehrt der kleine Gentleman mit Schlapphut und Marmeladenfaible zurück auf die Filmbühne. Diesmal führt ihn sein Abenteuer nicht nur über den Atlantik, sondern tief in die peruanischen Anden – auf der Suche nach Tante Lucy.
.INHALT.
In den Londoner Windsor Gardens herrscht helle Aufregung. Zum Glück ist es ein Grund zum Feiern. Denn Paddington (dt. Stimme: Elyas M’Barek) musste lange warten, kann aber nun endlich einen Reisepass sein Eigen nennen. Nur wohin soll die erste Reise gehen? Ein Brief aus Paddingtons Heimat besiegelt die Entscheidung schneller als so machen lieb ist. Und so packen der flauschige Bär und die Familie Brown ihre Koffer, um sich auf nach Peru zu machen. Doch kaum auf der anderen Seite der Erde angekommen, ereilt die Reisegruppe der erste richtige Schock: Von Paddingtons Tante Lucy (Imelda Staunton) fehlt jede Spur. Der einzige Hinweis: eine alte Landkarte, auf der Paddington und die Browns einen verschleierten Hinweis entdecken. Also chartern sie ein Boot – gesteuert von Kapitän Cabot (Antonio Banderas) und seiner Tochter Gina (Carla Tous) – und machen sich auf, in den Tiefen des südamerikanischen Dschungels, Tante Lucy zu finden.
.KRITIK.
PADDINGTON IN PERU, der dritte Teil der Reihe, führt uns aus dem vertrauten London in die exotischen Landschaften Perus. Die Entscheidung, den Schauplatz zu verlegen, eröffnet völlig neue erzählerische Möglichkeiten. Paddington könnte glücklicher nicht sein: Endlich ist er ein offizieller britischer Staatsbürgerbär mit eigenem Reisepass. Bald erreichen Paddington beunruhigende Nachrichten aus dem Heim für Bären im Ruhestand: Seine geliebte Tante Lucy wird im Amazonas-Regenwald vermisst. Ohne zu zögern macht er sich mit den Browns auf eine abenteuerliche Reise durch Peru. Dabei begegnen sie dem mysteriösen Kapitän Hunter Cabot (Antonio Banderas) und einer rätselhaften Mutter Oberin (Olivia Colman), deren strahlendes Lächeln Geheimnisse birgt.
Die opulente Gestaltung des Dschungels, die farbenprächtigen Kostüme und dynamische Action-Sequenzen erschaffen eine fesselnde Atmosphäre, die den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in ihren Bann zieht. Gelungen eingesetzte filmische Referenzen – von Filmklassikern von „Indiana Jones“ bis „The Sound of Music“ – bieten sowohl Kindern als auch Erwachsenen gute Unterhaltung.
Der Film bewahrt seinen typischen Humor mit gelungenen Slapstick-Einlagen und visuellen Gags, die geschickt in die Handlung eingewoben sind. Antonio Banderas brilliert als exzentrischer Kapitän und bringt eine willkommene Portion Charisma in die Geschichte, während Oscarpreisträgerin Olivia Colman mit ihrer ironischen Performance als singende Nonne überzeugt. Diese äußerst überdrehten Charaktere fügen sich nahtlos in die absurde, aber liebenswerte Welt des Films ein.
Die zentrale Botschaft des Films bleibt universell: Familie ist das Wichtigste. Paddingtons Reise nach Peru ist nicht nur eine Suche nach Tante Lucy, sondern auch eine Rückkehr zu seinen eigenen Wurzeln. Und gerade diese emotionale Tiefe verleiht dem neuesten Paddington-Abenteuerfilm eine äußerst zeitlose Qualität.



.FAZIT.
| Originaltitel | Paddington in Peru |
| Produktionsland/-jahr | Großbritannien, Frankreich, Japan, USA 2024 |
| Laufzeit | 106 min |
| Genre | Komödie, Abenteuer, Mystery |
| Regie | Dougal Wilson |
| Drehbuch | Michael Bond (Buch), Paul King, Simon Farnaby |
| Kamera | Erik Wilson |
| Kino | 30. Januar 2025 |
| Home Entertainment | 15. Mai 2025 |
| Verleih | STUDIOCANAL |

