In AKIKO, DER FLIEGENDE AFFE büxt der titelgebende Tierheld aus dem Zoo aus, um eine große Aufgabe zu lösen: er möchte in Freiheit lebende Affe im Wald finden. Dabei schließt er Freundschaft mit einem Adler, einem Waschbären, einem Frettchen, einem Papagei und einem Chamäleon.
.INHALT.
Akiko ist ein mutiges Affenkind mit einer großen Mission: Er büxt aus dem Zoo aus, um die Affen zu finden, die im Wald in Freiheit leben. Dabei findet er viele neue Freunde wie einen Waschbären, ein Frettchen und ein Chamäleon, die ihm helfen, seinen Auftrag zu erfüllen. Um seine Familie zu befreien, geht er in die Lüfte – mit einem Modellflugzeug, mit einem Ballon und sogar auf dem Rücken eines Adlers! Diesen fliegenden Affen halten weder Zoowärter noch Polizei, und auch nicht die Schwerkraft auf…
.KRITIK.
AKIKO, DER FLIEGENDE AFFE ist ein fantasievolles Abenteuer, das Kinderherzen höherschlagen lässt und dabei eine tiefgründige Botschaft vermittelt. Veit Helmer gelingt es, mit seinem ersten Kinderfilm eine Geschichte zu erzählen, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.
Die Handlung folgt dem Affenkind Akiko, der im Zoo aufwächst und durch die Erzählungen seines Großvaters erfährt, dass seine wahre Heimat der Wald ist. Entschlossen, seine Familie zu befreien, begibt sich Akiko auf eine abenteuerliche Reise durch die Stadt, trifft auf verschiedene tierische Freunde und erlebt spannende Abenteuer.
Die Stärke des Films liegt in seiner originellen Erzählweise und der liebevollen Darstellung der Charaktere. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Nellie Thalbach, die Akiko ihre Stimme leiht und dem Charakter eine besondere Tiefe verleiht. Sie schafft mit ihrer Synchronisation eine gewisse Zugänglichkeit, die uns mit dem Affe mitfiebern lässt. Auch die musikalische Untermalung, mit Beiträgen von Künstlern wie Annett Louisan und Bürger Lars Dietrich, trägt dazu bei, dass der Film Spaß für Groß und Klein ist.
Visuell setzt der Film auf eine Mischung aus realen Tieren und Computeranimationen. Zwar wirken einige Effekte nicht ganz ausgereift (vor allem beim Seeadler merkt man das schon mitunter sehr extrem), doch gerade für das junge Publikum dürfte dies kaum störend sein. Die fantasievolle Darstellung der Stadt und die kreativen Ideen, wie Tiere in Alltagsgegenständen leben, regen die Vorstellungskraft an und laden zum Träumen ein.
Akiko, der fliegende Affe wurde nicht nur für den Deutschen Filmpreis 2025 in der Kategorie „Bester Kinderfilm“ nominiert, sondern gewann diesen auch. International konnte der Film u.a. beim Locarno Film Festival überzeugen und begeistern. Dies unterstreicht die Qualität und den internationalen Anspruch des Films.



.FAZIT.
Akiko, der fliegende Affe ist ein spaßiger und locker-leichter Familienfilm, der mit Herz, Humor und einer wichtigen Botschaft überzeugt. Ein Film, der zeigt, dass Mut, Freundschaft und der Glaube an sich selbst Berge versetzen können, selbst wenn man „nur“ ein kleines Affenkind ist.
| Originaltitel | Akiko, der fliegende Affe |
| Produktionsland/-jahr | Deutschland 2024 |
| Laufzeit | 70 min |
| Genre | Abenteuer, Familie |
| Regie | Veit Helmer |
| Drehbuch | Veit Helmer |
| Kamera | Andrés Aguiló |
| Kino | 5. Juni 2025 |
| Home Entertainment | – |
| Verleih | farbfilm verleih |

