Need For Speed

Need For Speed – Der Videospielklassiker auf der großen Leinwand

Die beliebte Rennsimulation NEED FOR SPEED aus dem Hause Electronic Arts (EA) hat endlich den Weg auf die Kinoleinwand gefunden. Ob der Film dem Videospielklassiker gerecht wird, die Action genauso rasend ist und wie viel eigentlich von Fast & Furious drin steckt, erfahrt ihr hier.

Need For Speed

© Constantin Film

Inhalt

Tobey Marshall (Aaron Paul) ist Mechaniker, größter Muscle-Car-Fan und illegaler Street Racer. Als er sich mit dem reichen, arroganten Ex-NASCAR-Rennfahrer Dino Brewster (Dominic Cooper) zusammentut, um seine Werkstatt zu retten, beginnt der Ärger für Tobey: Dino hängt ihm einen Mord an, den er gar nicht begangen hat. Während Tobey für ein paar Jahre ins Gefängnis wandert, nutzt Dino die Gunst der Stunde und expandiert sein Geschäft. Wieder in Freiheit startet Tobey einen erbarmungslosen Rachefeldzug gegen seinen ehemaligen Partner. Als dieser von Tobeys Plan Wind bekommt, setzt er ein hohes Kopfgeld auf ihn aus. Von nun an liefert sich Tobey nicht nur mit der Polizei eine schonungslose Verfolgungsjagd quer durch die USA. Ein Rennen auf Leben und Tod beginnt.

Kritik

Es ist nicht die große Schauspielzunft oder gar die bahnbrechensten Dialoge, doch das stört in erster Linie nicht. Je unbekannter die Darsteller und Texte, umso authentischer und glaubwürdiger wirkt jede einzelne Szene. Aaron Paul, der sich vor allem durch Breaking Bad in Hollywood einen Namen gemacht hat, wirkt zum Beginn des Films etwas deplatziert und glänzt er durch einen Hauch „over acting“. Doch umso mehr Action und Spielzeit er erhält, desto besser passt er in das Konstrukt von NEED FOR SPEED als Hauptdarsteller. Neben weiteren bekannten Gesichtern wie Dominic Cooper oder Ramon Rodriguez, sind vor allem die Autos eine Augenweide. Wo dem eingefleischten Fan und Zocker endgültig die Tränen in die Augen schießen werden, sind die zahlreichen Zitate aus dem Videospiel. Während rasanter Rennsituationen, wo wir als Zuschauer aus der Sicht von Marshall, am Lenker sitzen oder aus unterschiedlichen, aber dennoch bekannten Kameraeinstellungen die Verfolgungsjagd beobachten, sind jene Momente, die ans Videospiel erinnern. Gekrönt wird das Ganze, was schlussendlich Need For Speed von der Fast & Furious – Reihe abgrenzt, mit revolutionären Stunts, die so noch nie gezeigt wurden.

Fazit: Anfänglich unterschätzt, entwickelt sich Need For Speed zu einem sehr guten Actionfilm mit glanzvollen Erinnerungen aus der Videospielära – vor allem ein Hochgenuss in 3D.

US 2014 // Spielzeit: 130 min // Freigegeben ab noch unbekannt

Need For Speed startet am 20. März in 2D und 3D in den deutschen Kinos.

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