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Kino am Donnerstag: Die Schadenfreundinnen, Muppets – Most Wanted & Die Schöne und das Biest

Was hat der Kino-Donnerstag am 1. Mai diesmal zu bieten: drei heiße Frauen, eine handvoll Puppen auf Europa-Tournee und ein Klassiker des französischen Märchens – die mega Blockbuster sind es nicht, aber dennoch haben sie alle Reize, die den Zuschauer durchaus ins Kino locken könnte – DIE SCHADENFREUNDINNEN – DREI SIND ZWEI ZU VIEL, MUPPETS MOST WANTED und DIE SCHÖNE UND DAS BIEST.

Die Schadenfreundinnen - Drei sind zwei zu viel

© 20the Century Fox

Die Schadenfreundinnen – Drei sind zwei zu viel

Carly (Cameron Diaz) muss feststellen, dass ihr neuer Freund Mark (Game of Thrones Darsteller Nikolaj Coster-Waldau) ein Betrüger ist, denn durch Zufall trifft sie auf Kate (Leslie Mann), seine Ehefrau. Plötzlich ist Carly diejenige, die Kate Trost spendet und somit entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Diese verfestigt sich, als die Frauen herausfinden, dass Mark sie beide mit einer weiteren Frau betrügt – Amber (Kate Upton).

Fazit: Mit Leichtigkeit und frisch-derben Slapstick verbünden sich drei Frauen, um es dem Mann heimzuzahlen, der sie allesamt betrogen hat. Nach Brautalarm kommt endlich wieder ein Film in die Kinos, der vor allem die Frauen verzückt und förmlich nach „Mädelsabend“ schreit. Mit Wortwitz und Eleganz erbauen Diaz, Mann und Upton eine Brücke, die von Rache bis Humor reicht und jedem heftigen Beben trotzt. Doch nicht nur für die Frau von Welt ist der Film etwas, auch für das männliche Auge ist gesorgt.

US 2014 // Spielzeit: 109 min // Freigegeben ab 6 Jahren

Muppets - Most Wanted

© Walt Disney

Muppets – Most Wanted

In Muppets – Most Wanted tourt die Crew mit ihrer grandiosen, ausgeflippten Show durch ganz Europa und macht Halt in großen, aufregenden Metropolen wie Berlin, Madrid, Dublin und London. Am Showhimmel ziehen aber schon bald wieder dunkle Wolken auf: Der weltweit berüchtigte Superschurke Constantine – Kermit wie aus dem Froschgesicht geschnitten – plant gemeinsam mit seinem hinterlistigen Handlanger Dominic (Ricky Gervais) einen neuen bitterbösen Coup: Er will unter dem Deckmantel der Muppet Show in jeder Stadt die größten Klunker abgreifen, um am Ende mit dem spektakulärsten Juwelenraub den der Kontinent je erlebt hat, in die Geschichte einzugehen. Nach einem geschickt eingefädelten Rollentausch findet sich Kermit, plötzlich auf der Flucht vor CIA und Interpol (Ty Burrell), letztendlich in einem russischen Knast wieder, einer verrückten Gefängniswärterin (Tina Fey) hoffnungslos ausgeliefert. Doch sehr zur Freude seine Mitgefangenen gilt auch hier für ihn „The Show must go on“ und es bleibt die Hoffnung, dass Miss Piggy, Das Tier, Fozzie Bär, Gonzo und Co. dem falschen Kermit doch noch auf die Schliche kommen. Am Ende? Ein fulminanter Showdown.

Fazit: Seit Jahrzehnten schon begeistern die Muppets. Zahlreiche Ableger der Serie kamen als Film in die Kinos und der Erfolg war immer stetiger Begleiter. Auch in Muppets – Most Wanted wissen die kunterbunten Puppen zu überzeugen, trotz der einschlägigen Doppelgänger-Thematik. Der innovativste Film von und mit den Muppets ist kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber er unterhält und das ist wohl das primärste Merkmal eines Filmes, dieser Größenordnung.

US 2014 // Spielzeit: 107 min // Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Die Schöne und das Biest

© Concorde Filmverleih

Die Schöne und das Biest

Nach dem Untergang seiner Schiffe ist ein Kaufmann (André Dussollier) ruiniert und gezwungen, mit seinen sechs Kindern auf dem Land zu leben. Unter diesen ist die fröhliche und anmutige Belle (Léa Seydoux), die jüngste seiner Töchter. Bei einer weiteren Reise gerät der Händler auf das Territorium eines bedrohlichen Ungeheuers (Vincent Cassel), das ihn für den Diebstahl einer Rose zum Tode verurteilt. Da Belle sich für das schreckliche Schicksal ihrer Familie verantwortlich fühlt, beschließt sie, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern. Im Schloss des Biestes erwartet die Schöne aber nicht der Tod, sondern ein Leben, das Momente der Magie, Freude und Melancholie beinhaltet. Mit der Zeit kommen sich die Schöne und das Biest näher, und Belle versucht, die Geheimnisse des Biests zu lüften. Sobald die Nacht hereinbricht, bringen Träume stückweise dessen Vergangenheit an den Tag. So offenbart sich ihr der tragische Umstand, dass dieses wilde und einsame Wesen einmal ein stattlicher Prinz war. Mutig und allen Gefahren zum Trotz, öffnet Belle ihr Herz und kämpft darum, das Biest von seinem Fluch zu befreien. Und dabei entdeckt sie die wahre Liebe.

Fazit: Jeder kennt die Geschichte von der schönen Blondine und dem starkbehaarten Mann. Der Märchenklassiker aus Frankreich wurde wieder einmal zum Film ausgeschlachtet; auch wenn er das „Prädikat: wertvoll“ verliehen bekommen hat, ist es schwer wieder eine Neuverfilmung ertragen zu müssen. Neue Ansätze und Auflösungen dieser altbacken Geschichte hätten sicherlich den nötigen Pfiff reingebracht, doch so verkommt Die Schöne und das Biest zu einer typischen Märchenverfilmung, die selbst ein grandioser Vincent Cassel nicht sonderlich aufwerten kann.

FR/DE 2014 // Spielzeit: 112 min // Freigegeben ab 6 Jahren

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