Annabelle

ANNABELLE | Mit dieser Puppe möchtest du nicht spielen

In The Conjuring bekamen wir einen Eindruck davon, wozu die Puppe Annabelle im Stande ist zu tun. Sie diente als Heim für einen bösartigen Dämon, der nur Wahnsinn und Schrecken unter den Menschen verbreiten will. Nun hat die antike Puppe es auf Familie Ward abgesehen, aber nicht ganz freiwillig. ANNABELLE gilt als Prequel zu The Conjuring vom Haunted-House-Guru James Wan. Auch diesmal hat Wan wieder seine Finger im Spiel, aber nur als Produzent. Regie führte John R. Leonetti, der bei solchen Filmen eher als Kameramann fungiert.

Annabelle

© Warner Bros.

Inhalt

John Form (Ward Horton) findet das perfekte Geschenk für seine schwangere Frau Mia (Annabelle Wallis): eine wunderschöne, sehr seltene historische Puppe in einem strahlend weißen Hochzeitskleid. Doch Mia freut sich nicht lange an Annabelle. In einer schrecklichen Nacht dringen Sektenmitglieder eines Satanskults in das Haus des Paares ein und überfallen es brutal. Doch mit dem vergossenen Blut ist das Grauen noch nicht ausgestanden. Denn die Kultgemeinde hat ein Wesen beschworen, gegen dessen Heimtücke die bisherigen Verbrechen verblassen: Durch Annabelle ergibt sich jetzt eine direkte Verbindung ins Reich der Verdammten.

Kritik

Mit Paranormal Activity feierte das Horrorgenre 2007 seine Renaissance. Ab diesem Zeitpunkt drangen findige Filmemacher auf den Markt, die die altbekannten Stoffe von Okkultismus, Exorzismus, Entführung durch Außerirdische, Dämonen und Geister einer Frischzellenkur verpassten und damit den einen oder anderen Kinohit landen konnten. Tja und dieser Trend reißt nicht ab, der Zuschauer giert es nach mehr Schocks, Grusel und nervenaufreibender Atmosphäre bis sich buchstäblich die Balken biegen. Einer dieser Filmemacher ist seit einigen Jahren in aller Munde: James Wan. Mit Saw, Insidious und The Conjuring hat er unverwechselbare Filme geschaffen. Mit seinem Wissen und Einfluss bringt er nun dank der Hilfe von Regisseur (eigentlich Kameramann) John R. Leonetti und seinem Team ein Prequel zu The Conjuring auf die Leinwand, welches sich vor allem durch einen liebevoll umgesetzten Retro-Look und der „Like Chucky“ Puppe ANNABELLE durchaus auch in die Riege der erfolgreichen Horrorfilme des neuen Jahrtausend einreihen kann. Leonetti verzichtet auf Set-Vielfalt und konzentriert sich auf zwei feste Spielorte, die mit charakteristisch komponierten Klang zu Festungen des Grauens umfunktioniert werden und in der auch mal das Haus samt Gegenstände ein gewisses Eigenleben entwickeln. Natürlich ist Annabelle keine Innovation im Horrorgenre, doch ist sie grundsolide und sauber ausgearbeitet – was vor allem in Momenten zum Vorschein kommt, in der dem Zuschauer Angst und Bange wird: manche Schockmomente haben es derart in sich, dass starke Nerven ein „must have“ sind.

Fazit: Ein Spin-Off mit Ahhhhhh-Momenten!

FSK ab 16 LogoOriginaltitel:           Annabelle 
Produktionsland/-jahr:   US 2014
Laufzeit:                98 min
Genre:                   Horror

Regie:                   John R. Leonetti
Drehbuch:                Gary Dauberman 
Kamera:                  James Kniest      

Verleih:                 Warner Bros.

ANNABELLE || ab 9. Oktober 2014 in den deutschen Kinos.

(Quelle: vipmagazin)

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.