Teenage Mutant Ninja Turtles

TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES | Pizza, Shredder & Cowabunga

Kaum eine Comicfigur hat es bislang geschafft, sich so tief in den Herzen ganzer Generationen zu verankern, wie die pizzafanatischen TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES. Regisseur Jonathan Liebesman (Zorn der Titanen, World Invasion: Battle Los Angeles) bringt die vier grünen Helden nun als spektakuläres Live-Action-Abenteuer auf die große Kinoleinwand. Ein mit Spannung erwartetes 3D-Popcorn-Spektakel, das mit neuester CGI-Technologie und der Unterstützung von Mastermind Michael Bay den Charme und Mut der Turtles in ein hochexplosives Action-Paket verwandelt.

Teenage Mutant Ninja Turtles

© Paramount Pictures

Inhalt

Die humanoiden Kult-Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter (Danny Woodburn), der furchtlosen Journalistin April O’Neil (Megan Fox) und dem ehrgeizigen Kameramann Vern Fenwick (Will Arnettt), den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder (William Fichtner) und seine Fußsoldaten. Ihre wichtigsten Waffen dabei sind nicht nur ihre Ninja-Ausbildung, Nunchucks, Bo Stab und Co., sondern vor allem ihr Witz, ihr stets heldenhafter Einsatz für das Wohl der Menschheit und, nicht zu vergessen, eine tiefe brüderliche Verbundenheit, die die vier zu einem unschlagbaren Team macht. Ob mit Leonardos (Pete Ploszek) Führungstalent, Donatellos (Jeremy Howard) technisch versiertem Verstand, Michelangelos (Noel Fisher) energetischem Wesen oder Raphaels (Alan Ritchson) stürmischer Emotionalität: Solange die vier Ninjas zusammenhalten, hat kein Gegner eine Chance, gegen sie anzukommen. Doch der martialische Bösewicht Shredder hat einen Plan, der alles ändern könnte…

Kritik

Eines vorweg: „ICH LIEBE DIE KÄMPFENDEN SCHILDKRÖTEN!“ Es gab keinen Film, keine Animation, keine Serie oder Comic die ich nicht in mich aufsaugte. Doch so wie mir, geht/ging es wahrscheinlich vielen dadraußen. Die TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES sind ein Stück Kindheit und damit eigentlich unantastbar. Seit nun exakt 30 Jahren verteidigen die Schildkröten New York vor allerhand bösem Gesindel, dabei haben sie immer ihr Wesen gewahrt. Als bekannt wurde, das Michael Bay – irgendwie eine Hassliebe bei den Filmfans (schlechte Kritiken, aber Kassenschlager) – ein Reboot vonu den Turtles angeht, war das Gelächter groß. Alle verurteilten dieses Projekt zum Scheitern. Erste Charakterentwürfe und das Enddesign sowie die Besetzung von April O’Neil durch Megan Fox, wurden von der eingefleischten Fangemeinde, vernichtet – ich muss gestehen, meine Begeisterung hielt sich zunächst auch in Grenzen – aber was meine Augen in 3D zusehen bekamen, sollte meine Skepsis in Begeisterung umschlagen.

Wenn es etwas Negatives über den Film zu sagen gibt, dann sind das in erster Linie zwei Punkte, die man notdürftig verkraften kann: da wäre zum einen der überraschend schlechte 3D-Effekt, entweder lag es an der Vorführkopie oder an meinen eigenen Augen, aber stellenweise auftretendes Flackern und die Unschärfe in manchen Szenen nervt dann doch nach einer gewissen Zeit (kann aber ein einzelnes Phänomen sein). In den actiongeladenen Szenen war aber dann doch alles fein abgestimmt und hat vor allem in den besonders action-lastigen Szenen viel Spaß gemacht. Desweiteren ist die arg konstruierte Geschichte a la The Amazing Spider-Man ebenfalls kein glücklich gewähltes Motiv für eine Handlung oder Interaktion. Für diejenigen die Spider-Man mit Andrew Garfield nicht gesehen haben, könnten sich an der Geschichte dennoch erfreuen…

…doch lobet den Filmgott (wenn es einen gibt)!!!

Die vollkommen am Computer mittels CGI- und Motion-Capture-Verfahren aufgebauten Schildkröten stecken voller Leben. Das Tracking von Schauspielern erfreut sich zunehmender Beliebtheit in Hollywood und kam auch bei den Turtles umfangreich zum Einsatz, aber dies spürt man auch bei Leonardo, Donatello, Michelangelo und Raphael. Jegliche Mimik, Gestik und Aktion ist so lebensecht umgesetzt worden, das man selbst einzelne Wassertropfen oder Staub im Gesicht, Spiegelungen oder Tränen in den Augen und einzelne Muskelbewegungen detailgetreu auf der Leinwand flimmern sieht; dies, in Kombination mit den typischen Charaktereigenschaften, schafft einen neues Stück Kindheit. Natürlich sind die grünen Helden muskulöser und wuchtiger als ihre Comic-Buchvorlage, aber durch den Transfer in die gegenwärtige Zeit, der deutlich intensiveren Action als es noch damals der Fall war und des neu entwickelten Charmes, passt die Anpassung durchaus – auch wenn sie erstmal gewöhnungsbedürftig ist – aber Michelangelo ist noch immer der Gruppen-Clown vergangener Tage. Auch äußerst positiv fällt Megan Fox‘ Darbietung aus, auch wenn der meiste Ausdruck über die Augen transportiert wird und nicht über das Gesprochene. Verfeinert wird dann Teenage Mutant Ninja Turtles schließlich durch die Auftritte von Serien-Star Will Arnett und Schauspiellegende Whoopi Goldberg.

Fazit: Die Frischzellenkur für die Schildkröten ist (fast) fehlerfrei gelungen. Trotz einer recht einfallslosen Geschichte und nur durchschnittlichem 3D-Effekt, präsentieren sich die Helden unserer Kindheit unverändert – sie begeistern auf ganzer Linie. Interessant ist auch die Umsetzung und Neuinterpretation der Herkunft der Turtles, die uns auch einen Einblick ins Kinderstübchen gewährt.

FSK ab 12 LogoOriginaltitel:           Teenage Mutant Ninja Turtles 
Produktionsland/-jahr:   US 2014
Laufzeit:                101 min
Genre:                   Action, Abenteuer, Komödie

Regie:                   Jonathan Liebesman
Drehbuch:                Josh Appelbaum, André Nemec, Evan Daugherty
Kamera:                  Lula Carvalho

Kinostart:               16. Oktober 2014
Home Entertainment:      05. März 2015

Verleih:                 Paramount Pictures

(Quelle: vipmagazin)

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