Merantau

MERANTAU – MEISTER DES SILAT | Jackie Chan, Jet Li und Tony Jaa auf einem Quadratmeter

Yuda ein Meister der spektakulären Martial Arts-Technik “Silat“ bereitet sich auf seinen MERANTAU vor. Gareth Evans erste größere Regiearbeit mit Iko Uwais in der Hauptrolle.

Merantau

© Tiberius Film

Inhalt

In dem Dörfchen Minangkabau auf einer indonesischen Insel in West-Sumatra ist wird Yuda (Iko Uwais) in der Kunst des Silat Harimau ausgebildet, einer Form von Martial Arts. Gemäß der Tradition müssen Absolventen ihre Fähigkeiten auf die Probe stellen, indem sie ihr Dorf verlassen und sich in der hitzigen Großstadt Jakarta als ehrbarer Kämpfer zu beweisen. Alleine und ohne Unterkunft kommt der junge Kampfsportler in der lauten Metropole an und erhält kurz darauf die Chance, seine Fähigkeiten zu testen. Seine Aufgabe ist es, Waisenkind Astri (Jessica Sisca) davor zu beschützen, das nächste Opfer einer europäischen Menschenhändler-Rings zu werden. Anführer der Bande ist der psychopathische Ratger (Koudal Mads), der eine ganze Horde von Verbrechern, Zuhältern und Dealern befehligt. Inmitten der chaotischen Großstadt liegt es an Yuda, Astri und ihren jüngeren Bruder Adit (Yusuf Aulia) vor den Gangstern zu verstecken und auch selber nicht ins Visier der vor nichts zurückschreckenden Gangstern zu geraten.

Kritik

MERANTAU – MEISTER DES SILAT ist ein bis ins kleinste Detail gut choreographierter Actionfilm. Er ist gilt als Experiment und Vorreiter von The Raid. In der Hauptrolle wurde Kampfkunst-Experte Iko Uwais besetzt, der durch eine hohe Körperspannung und -bewusstsein glänzt. Im Gegensatz zu The Raid konzentriert sich Evans hier noch ein wenig mehr darauf, neben den Kampfszenen auch eine Geschichte zu erzählen. Diese ist einfach gehalten und bietet keine großen Überraschungsmomente, dennoch gibt durchaus spannende und emotionale Momente. Das Herzstück des Films sind aber natürlich die explosiven Kampf- und Actionszenen. Mit gestochen scharfer Brillanz und Liebe inszeniert Evans die Kämpfe, die wie immer (fast) ohne Schusswaffen auskommen und nur auf körperliche Auseinandersetzungen getrimmt sind. Jeder Schnitt und jede Kamerabewegung ist perfekt gesetzt, das Tempo wird variiert, der Soundtrack legt sich sanft um die Kämpfe und untermalt damit die spannende Dynamik der Gefechten optimal. Sicherlich ist Merantau kein Film für jeden, die Brutalität und Gewalt ist ein Markenzeichen von Evans kampflastigen Filmen geworden, dennoch passt es zum Bild und Charakter der Geschichten.

Fazit: Merantau reicht noch nicht ganz an The Raid heran, aber die Inszenierung von Regisseur Gareth Evans ist auch hier bereits absolut überragend und schafft eine emotionale, sowie dramatische Geschichte mit atemlos-packenden Kampfchoreographien.

FSK 18 (rot)Originaltitel:           Merantau
Produktionsland/-jahr:   ID 2009
Laufzeit:                134 min
Genre:                   Action, Drama

Regie:                   Gareth Evans
Drehbuch:                Gareth Evans    
Kamera:                  Matt Flannery 

Kinostart:               -
Home Entertainment:      03. September 2010

Verleih:                 Tiberius Film

(Quelle: Tiberius Film)

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